Im digitalen Fachgespräch setzt sich Historikerin Dagmar Herzog mit den nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morden und eugenischen Kontinuitäten bis heute auseinander. Denn der Prozess, eugenisches Denken zu verlernen, ist bis heute nicht abgeschlossen. Die Vorstellung, das Leben von Menschen mit Behinderungen sei weniger "nützlich" und damit weniger wertvoll, ist tief in der deutschen Geschichte verwurzelt.
Im Gespräch geht es um Behinderung aus einer intersektionalen Perspektive und um die Rolle und den Umgang der Kirchen und Theologie damit.
Datum: 30.09.2026
Beginn: 18:00 Uhr Ende: 19:30 Uhr
Ort: online
Anmeldung: bis kurz vor Veranstaltungsbeginn online
Webseite: https://asf-ev.de/termine/eugenisches-denken-wann-wird-lebenswert-aberkannt
Teilnahmebeitrag: kostenlos
Veranstaltet durch:
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.
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