Projekt

Lernen im Dialog. Demokratieförderung durch intersektionale politisch-historische Bildungsarbeit

Ziel

Das Projekt entwickelt neue Bildungsformate, die Betroffene von (Mehrfach-)Diskriminierung stärken und sie für Diskriminierung anderer Gruppen und für Intersektionalität sensibilisieren. Dazu baut es Allianzen für die gemeinsame Arbeit gegen jegliche Demokratiefeindlichkeit auch im digitalen und ländlichen Raum auf.

Zielgruppe

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, vor allem Frauen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen in postmigrantischen Kontexten arbeiten

Umsetzung

Das Projekt erstellt gemeinsam mit Selbstorganisationen oder Interessenvertretungen Bildungsprogramme, die Methoden der historisch-politischen Bildung zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) und Intersektionalität umfassen. Dazu tauschen sich Akteurinnen und Akteure auf Netzwerktreffen GMF-übergreifend aus, entwickeln ein gemeinsames Verständnis und gemeinsame Ziele und beziehen Perspektiven von Betroffenen mit ein.

Die Formate sensibilisieren für GMF wie Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Ableismus, Sexismus, LGBTIQ*-Feindlichkeit und Klassismus sowie Intersektionalität sowohl historisch als auch aktuell: historisch im Hinblick zum Beispiel auf Shoah, Völkermord an Sinti und Roma, Euthanasie und LGBTIQ*-Feindlichkeit, aktuell im Hinblick zum Beispiel auf Kontinuitäten, intersektionale Wirkmechanismen und aktuelle Formen von GMF. Dies geschieht unter anderem durch Begegnungen mit Betroffenen anderer GMF-Phänomene, Gespräche mit Nachkommen von Überlebenden, Gedenkstättenbesuche sowie intersektionale Methoden, die Perspektivwechsel, Ambiguitätstoleranz und Selbstreflexion fördern.