Projekt

Unterschiedlich und doch stark: Intersektionalität im Frauenhaus begegnen

Ziel

Das Projekt entwickelt passgenaue Konzepte für eine diskriminierungssensible Frauenhausarbeit, unter Einbeziehung der Bewohnenden und der Mitarbeitenden.

Zielgruppe

Mitarbeitende und Bewohnende von Frauenhäusern

Umsetzung

In einem Kick-off-Workshop lernen sich die teilnehmenden Mitarbeitenden der Frauenhäuser kennen. Gemeinsam erarbeiten sie Ziele und Routinen zum einrichtungsübergreifenden Wissenstransfer. Durch eine professionelle und in der sozialen Arbeit erfahrene Prozessbegleitung unterstützt das Projekt die Mitarbeitenden der Frauenhäuser dabei, zusammen mit den Bewohnenden ihre jeweiligen Konzepte in Bezug auf die neuen Herausforderungen der Bewohnenden (zunehmend Mehrfachdiskriminierung und deren intersektionale Mechanismen) anzupassen. Gemeinsam identifizieren sie spezielle Empowerment-Strategien, um diese in die fachliche Weiterentwicklung der Konzepte zu integrieren.

Für den Fach- und Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Modellstandorten finden Treffen statt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Handhabung und Umsetzung der Konzepte zu diskutieren. Während des Projekts entsteht ein neuer Handlungsleitfaden zur Konzeptentwicklung in Bezug auf die neuen Herausforderungen, der als Blaupause für andere Frauenhäuser genutzt werden kann.