Ziel
Das Projekt unterstützt und erprobt die Professionalisierung von Beschwerdestellen bezüglich des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes in kommunalen Einrichtungen. Dies soll helfen, Diskriminierungen in den Verwaltungen besser zu erfassen, zu behandeln und zu verhindern. Hierfür schafft es eine zentralisierte und innovative Lern- und Vernetzungsplattform, die umfassende und flexible Schulungsangebote für Mitarbeitende und Führungskräfte in den Kommunen bereitstellt.
Zielgruppe
Mitarbeitende und Verantwortliche in kommunalen Einrichtungen, die für Antidiskriminierungs-Beschwerdestellen zuständig sind, insbesondere Beschwerdestellenmitarbeitende und Führungskräfte
Umsetzung
Das Projekt entwickelt eine zentrale Online-Lernplattform, die individuell absolvierbare Schulungen zu (Anti-)Diskriminierung, intersektionaler Diskriminierung und rechtlichen Grundlagen bietet. Sie umfasst Lernmodule sowohl für alle Teilnehmenden als auch speziell für Arbeitgebende und Arbeitnehmende von Beschwerdestellen. Der Ansatz kombiniert Module für flexibles, individuelles Lernen, Online-Veranstaltungen und Präsenzveranstaltungen. Zudem fördert die Plattform die Vernetzung und den Austausch zwischen Beschwerdestellen.
Sie soll dazu beitragen, ein standardisiertes und effektives Beschwerdestellenwesen zu etablieren, das den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht und gleichzeitig die Bedürfnisse der betroffenen Personen berücksichtigt.
Bestehende Netzwerke und Kommunen mit erprobten Beschwerdestrukturen werden einbezogen, um Wissen zu teilen und den Aufbau neuer Beschwerdestellen zu unterstützen. Ein Experten- und Expertinnennetzwerk bietet zusätzliche Beratung und Unterstützung für die Zielgruppe, um eine professionelle und effektive Antidiskriminierungsarbeit sicherzustellen.