Ingo Hasselbach und Nadja Klier berichten aus sehr unterschiedlichen, sich ergänzenden Perspektiven vom Aufwachsen und Leben in der DDR. Sie sprechen über Gewalt, Freiheitsentzug, Überwachung und Ausbürgerung – aber auch über persönliche Brüche, Verantwortung und die Frage, wie das Erlebte aufgearbeitet werden kann.
Ingo Hasselbach erzählt von seiner Jugend als Punk in Ost-Berlin, von Haftstrafen und seinem späteren Weg in den Rechtsextremismus und dem radikalen Ausstieg aus der Szene hin zur Präventionsarbeit als Mitbegründer von EXIT-Deutschland.
Nadja Klier schildert ihre Kindheit in der Ost-Berliner Kulturszene und die abrupte Ausbürgerung ihrer Familie 1988, die ihr Leben grundlegend veränderte. Ihre biografischen Erfahrungen verbinden sehr persönliche Geschichten mit historischer Einordnung und eröffnen den Blick auf aktuelle Fragen von Demokratie, Zivilcourage und Prävention.
Als Einstieg dient ein 30‑minütiger Dokumentarfilm, der gemeinsam mit Jugendlichen entstanden ist. Im anschließenden Gespräch mit Nadja Klier und Ingo Hasselbach haben die Teilnehmenden Raum für Fragen, Diskussion und Austausch.
Datum: 05.05.2026
Beginn: 17:30 Uhr Ende: 19:00 Uhr
Ort: Kunsthalle Göppingen, Marstallstraße 55, 73033 Göppingen
Barrierefreiheit: geeignet für Rollstühle
Anmeldung: nicht erforderlich
Teilnahmebeitrag: kostenlos
Veranstaltet durch:
Partnerschaft für Demokratie Stadt Göppingen
Bundesland
Baden-Württemberg