Gezeigt wird die Dokumentation "Zeit des Schweigens und der Dunkelheit" von 1980. In ihr nahm sich die Filmemacherin Nina Gladitz im Auftrag des WDR der Geschichte des Films "Tiefland" von Leni Riefenstahl an. In ihm traten Sinti und Sintizze, Roma und Romnja als Statistinnen und Statisten auf: Sie wurden speziell für die Filmarbeiten aus dem Zwangslager Maxglan rekrutiert und nach Abschluss der Dreharbeiten nach Auschwitz deportiert, wo viele von ihnen starben.
Nachdem Riefnstahl juristisch gegen "Zeit des Schweigens und der Dunkelheit" vorging, ließ der WDR die Dokumenation für Jahrzehnte unter Verschluss, sodass sie der Öffentlichkeit nicht zugänglich war.
Im Anschluss an die Vorführung diskutieren Expertinnen und Experten über "Tiefland", die Folgen für die Betroffenen und vor allem über Nina Gladitz' dokumentarische Aufarbeitung und den Umgang des WDR damit.
Datum: 06.05.2026
Beginn: 20:15 Uhr Ende: 22:30 Uhr
Ort: Apollo-Kino, Limmerstraße 50, 30451 Hannover
Barrierefreiheit: Kinosaal ebenerdig, rollstuhlgerechter Zugang; weitere Info per E-Mail: projekt.koga@stiftung-ng.de
Anmeldung: online
Webseite: https://eveeno.com/183464664
Teilnahmebeitrag: kostenlos
Veranstaltet durch:
Kompetenzstelle gegen Antiziganismus
in Kooperation mit dem Critical Film Hub der Uni Heidelberg, präsentiert vom Kooperationsverbund gegen Antiziganismus
Thema
Antiziganismus
Bundesland
Niedersachsen