Frieda Daniels ist 93 Jahre alt, HochseilArtistin und Sintezza. Ihr Vater hatte eine eigene Truppe, in der auch die Kinder mitwirkten. "Hamburg war unser fester Wohnsitz, während der Saison aber reisten wir durch ganz Deutschland und zeigten unsere Kunst", erzählt sie. Als Angehörige der Minderheit aber wurden Frieda Daniels und ihre Familie von den Nationalsozialisten verfolgt. Aufgrund des Festsetzungserlasses vom 17. Oktober 1939 – eine vorbereitende Maßnahme zur Deportation – durften sie die Stadt nicht mehr verlassen. Wie es den Eltern und ihren zehn Kindern dennoch gelang, zu überleben, berichtet Frieda Daniels am Donnerstag, 9. Juli, um 18 Uhr im Großen Rathaussaal der Stadt Heidelberg.
Datum: 09.07.2026
Beginn: 18:00 Uhr Ende: 20:00 Uhr
Ort: Rathaus Heidelberg, großer Rathaussaal, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg
Barrierefreiheit: ja
Anmeldung: nicht erforderlich
Teilnahmebeitrag: kostenlos
Veranstaltet durch:
Forschungsstelle Antiziganismus, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Stadt Heidelberg,
Critical Film and Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus
Thema
Antiziganismus
Bundesland
Baden-Württemberg