Online-Veranstaltung

Digitalcafé: Ich will was, das du nicht willst – Kompromisse finden und demokratisch entscheiden

Kinder treffen täglich zahlreiche Entscheidungen – sei es in der Familie, Schule oder Freizeit. Wenn dabei unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen, können schnell Konflikte entstehen. Demokratie im Alltag bedeutet, Konflikte friedlich auszuhandeln und Entscheidungen gemeinsam zu treffen, bei denen verschiedene Interessen berücksichtigt werden.

Demokratie ist dabei mehr als Mehrheitsentscheide: Minderheitenschutz und die gemeinsame Lösungsfindung sind zentrale Merkmale einer demokratischen Gesellschaft. Dafür braucht es geeignete Methoden, Demokratiekompetenzen, wie Perspektivübernahme und Argumentationsfähigkeit, sowie Kompromissbereitschaft. Wer sich früh darin übt, gemeinsam Lösungen zu finden, kann sich leichter zusammen mit anderen für die eigenen Interessen einsetzen und etwas bewirken.

In diesem Digitalcafé möchten die Veranstaltenden gemeinsam mit den Teilnehmenden reflektieren und erproben:

  • Was macht demokratische Entscheidungen aus?
  • Welche pädagogische Haltung braucht es, um diese zu begleiten?
  • Wie kann mit Kindern und Jugendlichen geübt werden, die eigene Meinung zu vertreten, unterschiedliche Meinungen anzuerkennen und gemeinsam getragene Lösungen zu entwickeln?

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung lädt zu Austausch und Reflexion ein mit Impulsen der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) zu Methoden, die sich flexibel in verschiedenen pädagogischen Kontexten mit jüngeren Kindern und Jugendlichen einsetzen lassen.

Mehr über die Online-Veranstaltung erfahren

Datum: 09.06.2026

Beginn: 14:00 Uhr Ende: 16:00 Uhr

Ort: online über Zoom (Den Link erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung am Tag vor der Veranstaltung per E-Mail.)

Anmeldung: online bis zum Tag der Veranstaltung

Webseite: https://eveeno.com/dkjs-entscheidungen

Teilnahmebeitrag: kostenlos

Veranstaltet durch:

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS)
Kooperationsverbund "Demokratiebildung im Kindesalter"
Kathleen Schkade