- "Warum werde ich an der Supermarktkasse scheinbar als Einzige nicht begrüßt?"
- "Bei Reservierungen habe ich manchmal das Gefühl, mit einem anderen Namen anders behandelt zu werden."
- "Warum werden bestimmte Erwartungen an mich gestellt, nur aufgrund meiner Herkunft?"
- "Ich äußere meine Meinung – und habe trotzdem das Gefühl, nicht wirklich gehört zu werden."
Solche Sätze und Situationen sind für viele Menschen mit asiatischer Migrationsgeschichte Teil des Alltags. Oft handelt es sich nicht um offene Beleidigungen, sondern um subtile Erfahrungen, Blicke oder Bemerkungen, die verunsichern. Es bleibt die Frage: "War das jetzt rassistisch oder bin ich einfach zu sensibel?"
Dieser zweitägige Workshop bietet Raum, um genau diese Erfahrungen offen zu teilen. Dinge, die im Alltag oft beiseitegeschoben werden, können hier gemeinsam reflektiert werden. Dabei wird häufig deutlich: Viele dieser Erfahrungen ähneln sich mehr, als zunächst angenommen.
Der Workshop richtet sich an koreanische Frauen*, die als Erwachsene nach Deutschland gekommen sind und sich mit Erfahrungen von (antiasiatischem) Rassismus im Alltag auseinandersetzen möchten.
Termine
16. Mai, 10 bis 18 Uhr
23. Mai, 10 bis 18 Uhr
Hinweis: Beide Termine finden auf Koreanisch statt.
Datum: 16.05.2026
Beginn: 10:00 Uhr Ende: 18:00 Uhr
Ort: GePGeMi e. V., Schivelbeinerstraße 6, 10439 Berlin
Barrierefreiheit: Veranstaltungsort im Erdgeschoss (Straßenseite), Eingang barrierefrei
Anmeldung: online
Teilnahmebeitrag: kostenlos
Bundesland
Berlin