Rund 3.000 Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Politik, Justiz, Polizei, Sozialarbeit und weiteren Bereichen haben sich vom 13. bis 14. April 2026 auf dem 31. Deutschen Präventionstag in Hannover getroffen, um aktuelle Herausforderungen und innovative Ansätze der Präventionsarbeit zu diskutieren. Das Schwerpunktthema war "Künstliche Intelligenz (KI) in der Prävention". Der Fokus lag dabei auf den Herausforderungen, die KI im Bereich der Prävention aber auch gesamtgesellschaftlich mit sich bringt, sowie auf den Veränderungen durch ihren Einsatz und dem Rahmen für eine gezielte, verantwortungsbewusste Nutzung in der Präventionsarbeit.
Das Bundesprogramm knüpfte dort insbesondere mit dem neuen Schwerpunktthema der digitalen Extremismusprävention an und gab am Stand 81 in der Eilenriedehalle interessierten Fachleuten Einblicke in vielfältige Projekte, Materialien und Broschüren aus dem Programm. Durch persönliche Gespräche war es so möglich, den Besuchenden zielgerichtet Fachinformation zu vermitteln, auf einschlägige Publikationen zu verweisen und sich miteinander zu vernetzen.
Unterstützung vor Ort
Der Kooperationsverbund gegen Hass im Netz und Desinformation war am Stand vertreten und gab Einblicke in die praktische Arbeit. Seine Expertise erstreckt sich von Fragen der Netzpolitik und Plattformregulierung über Medienbildung und Medienkompetenz bis hin zu Forschung und künstlicher Intelligenz.
Über den Deutschen Präventionstag
Der Deutsche Präventionstag (DPT) ist ein seit 1995 durchgeführter jährlicher Kongress, in dessen Fokus die Gewalt- und Kriminalprävention steht. Er wendet sich an ein Fachpublikum aus Behörden, Kommunen, Kinder- und Jugendhilfe, Polizei, Politik, Medien und Wissenschaft. Nachdem der DPT in den vergangenen drei Jahrzehnten in wechselnden Städten stattfand, ist Hannover nun für zehn Jahre fester Austragungsort.
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Aktualisiert nach dem Präventionstag