Ziel
Das Projekt sensibilisiert für Sexismus und LSBTIQ*-Feindlichkeit im ländlichen Raum Sachsens. Insbesondere im schulischen Kontext stärkt es die Kompetenz pädagogischer Fachkräfte sowie von Schülerinnen und Schülern im Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.
Zielgruppe
Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren; von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit betroffene Personen; pädagogische Fachkräfte
Umsetzung
Die Projektmitarbeitenden erproben mit Innovationsschulen ein ganzheitliches Konzept, das Methoden im Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für die Arbeit mit jungen Menschen umfasst. In Sensibilisierungsworkshops vermitteln sie Lehrkräften, Schulsozialarbeitenden und Schulleitungen Wissen zu LSBTIQ*-spezifischen Diskriminierungsformen und sensibilisieren diese für LSBTIQ*-Lebenswelten. So werden diese befähigt, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in ihren eigenen Einrichtungen zu erkennen und vorzubeugen. In Sensibilisierungsworkshops für Jugendliche ab 14 Jahren möchten die Projektmitarbeitenden den Schülerinnen und Schülern die Perspektiven von LSBTIQ*-Personen und ein Verständnis für intersektional verschränkte Diskriminierungsformen vermitteln. Gleichzeitig können in den Workshops Erfahrungen zu Themen wie Gefühle, Identität, Freundschaft, Familie und Beziehungen geteilt werden. Dafür arbeitet das Projekt mit biografischem Erzählen und einem Peer-to-Peer-Ansatz.