Ziel
Das Projekt stärkt Jugendliche und junge Erwachsene im handlungssicheren Umgang mit Desinformation im Netz. Es hilft ihnen, Desinformation zu erkennen und technische Entwicklungen zur Verbreitung dieser zu verstehen. Dafür fördert es die digitalen Fähigkeiten der Medienbuddies und ermöglicht ihnen, im Aktionsraum ihrer Schule Verantwortung zu übernehmen und für ihre Peers Vorbilder und Ansprechperson zu sein.
Zielgruppe
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene; in der Kinder- und Jugendhilfe Tätige; Eltern
Umsetzung
Die Akquise der Schülerinnen und Schüler für die Ausbildung zum Medienbuddy erfolgt durch die pädagogischen Fachkräfte in den Schulen. In einer dreitägigen "Medienbuddy Ausbildung" werden sie durch das Projektteam zu Expertinnen und Experten im Entlarven von Desinformation geschult. Faktencheck-Trainings, Bewegungsspiele, Hintergrundgespräche mit Medienschaffenden und Challenges ermöglichen ihnen einen vielseitigen Zugang. An ihrer Schule sind die Medienbuddies dann Ansprechpersonen für ihre (jüngeren) Mitschülerinnen und Mitschüler und setzen präventive Maßnahmen (zum Beispiel Projekttage) um. Einmal im Jahr kommen alle Medienbuddies der verschiedenen Schulen zum "Meddienbuddy Update" zusammen, können sich über ihre Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Beim "Medienbuddy Fachtag" vertiefen pädagogische Fachkräfte ihre Kompetenzen zur Bearbeitung von Hass im Netz und Desinformation.
Des Weiteren führt das Projektteam "Medienbuddy Elternabende" an Grundschulen durch, die im Einzugsbereich der kooperierenden Schulen liegen. Dort informieren sie Eltern über die Gefahren im Netz, geben Tipps zur Prävention von Medienmissbrauch und zeigen ihnen Möglichkeiten, wie sie den Umgang ihrer Kinder mit digitalen Medien steuern können.