Projekt

Jüdische Heimat Deutschland, gestern, heute, morgen – ist das noch mein Land?

Ziel

Ziel des Projekts ist es, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar zu machen und dabei sowohl die Vielfalt jüdischen Lebens als auch die gesellschaftliche Relevanz jüdischer Stimmen in der Debatte über Heimat und Demokratie aufzuzeigen.

Zielgruppe

Zivilgesellschaftlich engagierte Erwachsene, gemeinnützige Vereine und Organisationen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Umsetzung

PEN Berlin lädt zum öffentlichen "Gespräch über Jüdische Heimat Deutschland" ein. Die Projektmitarbeitenden organisieren dafür eine Gesprächsreihe mit mehreren Dialogveranstaltungen unter Publikumsbeteiligung in fünf Bundesländern. Zusammen mit jüdischen Zeitzeugen und Menschen, die seinerzeit von den Nürnberger Rassegesetzen umfasst gewesen wären, sollen Zugänge erprobt werden, inwiefern Erfahrungen mit historischem oder gegenwärtigem Antisemitismus, jüdischem Selbstverständnis, positiven wie negativen Selbsterfahrungen und Reaktionen der nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft nutzbar gemacht werden können für eine wirksame, positive und zukunftsorientierte Arbeit hin zu einer gesellschaftlichen Entwicklung, die jüdischen Menschen in Deutschland ihre Heimat sichert und gestaltet. Dabei bindet die Veranstaltungsreihe sowohl kulturelle Institutionen und Veranstaltungsorte, Vereine und Verbände vor Ort als auch lokale Medien mit ein. Das Publikum wird dabei zum Hauptakteur des Abends: Die Frage nach dem Miteinander der gemeinsamen Heimat, vielleicht dem Gemeinsamen in Ängsten, Befürchtungen, Wünschen und Hoffnungen, soll zusammen beantwortet werden.