Ziel
Im Gaming besteht ein noch ungenutztes Potenzial der Demokratiebildung. Das Projekt bearbeitet sowohl präventiv, als auch in Beratungskontexten digitale Gewalt im Gaming-Bereich. Durch neuartige Ansätze unterstützt es Jugendliche, junge Erwachsene sowie pädagogische Fachkräfte dabei, handlungssicher im Umgang mit Hass und Desinformation in Gaming-Kontexten zu sein. Ziel ist es, sich für ein gutes Klima in digitalen Räumen einzusetzen und diese inklusiv, sicher, vielfältig und demokratisch zu gestalten.
Zielgruppe
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene; Multiplikatorinnen und Multiplikatoren; Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen von Jugendlichen, soziales Umfeld
Umsetzung
Videospiele sind längst kein reines Unterhaltungsmedium mehr, sondern greifen politische Debatten auf, bilden aber auch demokratiefeindliche Aspekte ab und prägen verschiedene Online-Communitys. Mithilfe einer Kampagne werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Gamer, Gamerinnen und pädagogische Fachkräfte über die Herausforderungen und Chancen des Gamings informiert. Gaming-Moderatorinnen und -moderatoren erhalten Qualifizierungsworkshops. Über eine Beratungsstelle mit dem Titel "Hass im Gaming" werden Betroffene von Hass im Gaming zudem beraten. Gezielt sollen außerdem Plattformen wie Twitch und YouTube zur innovativen Wissensvermittlung für die Projektthemen genutzt werden.