Projekt

Game Changer – Kompetenztraining gegen Antisemitismus im Sport

Ziel

Das Projekt überträgt antisemitismuskritische und historisch-politische Bildungsansätze aus der außerschulischen Bildung systematisch in die Strukturen des organisierten Sports, um bundesweit die Antisemitismusprävention im Sport zu fördern. Ziel der Arbeit ist es, demokratische Werte zu stärken, Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken und Sportvereine sowie -verbände als zentrale zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure in ihrer Verantwortung für eine offene und vielfältige Gesellschaft zu unterstützen. Gleichzeitig befähigt es Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Sport, antisemitische und menschenfeindliche Äußerungen im digitalen wie analogen Raum souverän, wertebasiert und demokratiefördernd zu begegnen und ihre jeweilige Rolle und Verantwortung im sportlichen Kontext reflektiert wahrzunehmen.

Zielgruppe

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Sport

Umsetzung

Im ersten Schritt führt das Projektteam eine systematische Erfassung, Analyse und Einordnung bestehender Angebote und Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Antisemitismus im organisierten Sport in Deutschland durch und wertet diese systematisch aus. Aufbauend darauf wird ein modulares Qualifizierungscurriculum entwickelt, das pädagogische, historisch-politische und antisemitismuskritische Bildungsansätze bündelt und an bestehende Aus- und Weiterbildungsformate des organisierten Sports anschließt. Zur Vermittlung der Inhalte werden sportbezogene, lebensweltnahe und teamorientierte Lernsettings genutzt. Die entwickelten modularen Bildungsbausteine erprobt das Projektteam praxisnah in Workshops und Qualifizierungssettings mit unterschiedlichen Zielgruppen und entwickelt diese auf Basis erhobener Rückmeldungen iterativ weiter. Ergänzend werden partizipative Dialog- und Austauschformate durchgeführt, um relevante Perspektiven, insbesondere jüdische Expertisen, kontinuierlich in die Projektentwicklung einzubinden.