Ziel
Die Teilevaluation von Camino untersucht die Innovationsprojekte aus dem Handlungsfeld "Extremismusprävention" (außer den Projekten des Themenfelds "Hass im Netz und Desinformation") mit Hilfe eines multimethodischen Designs, in dem qualitative und quantitative Erhebungs- und Auswertungsmethoden zum Einsatz kommen. Der Bereich umfasst die Projekte in den Themenfeldern "Prävention von Rechtsextremismus", "Prävention von Islamistischem Extremismus", "Prävention von Linksextremismus/Linker Militanz", "Prävention von Verschwörungsdenken und weiteren demokratiefeindlichen Phänomenen". Überprüft wird die Wirkung im Hinblick auf die formulierten Ziele des Programmbereichs und dessen Beitrag zur Wirkung des Gesamtprogramms. Zudem ist die Evaluation formativ angelegt, sie unterstützt die Weiterentwicklung der einzelnen Projekte.
Zielgruppe
Projektträger; Programmverantwortliche; fachpolitische Öffentlichkeit
Umsetzung
Das Projekt umfasst eine summative Ermittlung der Zielerreichung und eine formative Evaluation zur Weiterentwicklung der Projekte. Die Ausgangsanalyse beinhaltet eine Literaturanalyse, Dokumentenanalyse der Projektkonzepte, Kurzinterviews und Fachgespräche. Die Wirkungs- sowie Ergebnis- und Verlaufsanalyse integriert Dokumentenanalysen, quantitative Auswertungen standardisierter Befragungen und qualitative Erhebungen (Interviews, Fokusgruppen, teilnehmende Beobachtungen). Vernetzungs- und Qualifizierungsformate, beispielsweise Lernwerkstätten, unterstützen die Weiterentwicklung der Projekte. Dabei arbeitet die Teilevaluation mit den anderen Teilevaluationen sowie der Geschäftsstelle des Evaluationsverbundes eng zusammen.