Ziel
Das Projekt unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, der Vielfalt jüdischen Lebens zu begegnen, Antisemitismus zu erkennen und diesem entgegenzuwirken. Lehrkräfte sensibilisiert das Projekt für antisemitische Erscheinungsformen und vermittelt ihnen praxisorientierte Methoden, die sie im Schulalltag anwenden können.
Zielgruppe
Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 9; Multiplikatorinnen und Multiplikatoren; Schulgemeinschaft
Umsetzung
Das Projektteam konzipiert und erprobt ein Schulwochenkonzept für die Antisemitismusprävention in Schulen. Dieses vermittelt durch interaktive Formate, wie Gruppenarbeiten oder thematische Quiz, Wissen zur jüdischen Geschichte, Kultur und Tradition in Deutschland und konkrete Handlungsoptionen zur Antisemitismusprävention für den Schulalltag. Über alltagsnahe Beispiele zeigen die Projektmitarbeitenden den Schülerinnen und Schülern, wie Vorurteile entstehen, Fremdzuschreibungen wirken und daraus Ausgrenzung entstehen kann. Anhand konkreter Fallbeispiele lernen sie, antisemitische Muster zu erkennen und diese einzuordnen. Jüdische Alltags- und Ritualgegenstände, Gespräche mit jüdischen Personen sowie Exkursionen zu Orten jüdischen Lebens machen zusätzlich die jüdische Gegenwart erfahrbar.
Ergänzend vermitteln die Projektmitarbeitenden in digitalen Fortbildungen für Lehrkräfte Wissen zu Erscheinungsformen, Verbreitungswegen und Dynamiken von Antisemitismus. Außerdem stellen sie konkrete Unterrichts- und Präventionsmethoden vor und diskutieren diese für den Einsatz im Schulalltag.
Ein Aktionstag macht Lernergebnisse in einer schulöffentlichen Ausstellung über selbst gestaltete Formate wie Plakate, Präsentationen, Quizformate oder interaktive Elemente sichtbar und lädt die Schulgemeinschaft zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus ein.