Projekt

EmpowerZone – Resilient gegen Rassismus

Ziel

Das Projekt stärkt die Handlungsfähigkeit von Personen, die von antimuslimischen Diskriminierungen betroffen sind, mit dem Fokus auf Frauen und Jugendliche. Es wendet sich insbesondere an Menschen mit Sprachbarrieren, die bisher kaum oder nur erschwert Zugang zu rassismuskritischer Arbeit haben. Zu diesem Zweck werden Maßnahmen zur Aufklärung, Sensibilisierung und Empowerment entwickelt.

Zielgruppe

Von antimuslimischem Rassismus betroffene muslimische und muslimisch gelesene Jugendliche und Frauen, die bisher nicht ausreichend erreicht wurden oder keinen Zugang zu Hilfsangeboten fanden

Umsetzung

Das Projekt entwickelt ein ganzheitliches Konzept, bestehend aus wissenschaftlichen Vorträgen, der Ausbildung von Antirassismus-Trainern und -Trainerinnen, Safer-Spaces, Empowerment-Camps und künstlerischen Workshops.

Fachreferentinnen und -referenten sensibilisieren Betroffene und Interessierte unter anderem durch wissenschaftliche Vorträge über unterschiedliche Rassismen, denen muslimische und muslimisch gelesene Menschen in Bereichen wie Arbeitswelt, Wohnungssuche und Schule ausgesetzt sind. In einer Train-the-Trainer-Qualifizierung werden Multiplikatoren und Multiplikatorinnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen zu Antirassismus-Trainern und -Trainerinnen qualifiziert, die unter anderem im "Café Marwa" tätig sind. Mit dem Antidiskriminierungscafé bietet EmpowerZone einen Schutz- und Austauschraum für von antimuslimischem Rassismus Betroffene, und dort erhalten Jugendliche und Frauen Beratung und Bestärkung zu Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit.

Das Projekt bietet Workshops an, in denen die Teilnehmenden Rassismuserfahrungen auf künstlerische, kreative oder sportliche Art ausdrücken und bewältigen können, unter anderem durch Box-, Poetry-, Foto- oder Film-Kurse.

Informationen zu Veranstaltungen, Ergebnissen und Erfahrungen der Antirassismusarbeit können über den Instagram-Kanal des Projekts verfolgt werden.