Ziel
Das Projekt entwickelt digitale Videosequenzen mit einem medienpädagogischen Toolkit, die über Antisemitismus aufklären.
Um Antisemitismus auf Social-Media-Plattformen entgegenzutreten, sollen sowohl antisemitismuskritische Medienkompetenzen von Nutzerinnen und Nutzern als auch jüdische Perspektiven gestärkt werden. Ziel ist es, antisemitische Narrative im Kontext des Nahostkonflikts zu erkennen, die Grenzen zwischen legitimer Kritik und israelbezogenem Antisemitismus auszuloten und einen kompetenten Umgang mit diesen Narrativen zu finden.
Zielgruppe
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene; von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit betroffene Personen; Multiplikatorinnen und Multiplikatoren; zivilgesellschaftlich engagierte Erwachsene, gemeinnützige Vereine und Organisationen
Umsetzung
Das Projektteam gibt mit kurzen Videoformaten (#shorts, Reels, Tiktoks) und mithilfe von (Wissens-)Influencerinnen und Influencern eine Orientierung zu kontroversen Fragen, unter anderem im Nahostkonflikt. Dabei werden vor allem Positionen von jungen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen sichtbar, um einen Perspektivwechsel, Ambiguitätstoleranz und Kompetenzen im Umgang mit Online-Antisemitismus zu fördern. Diese Wissens-Nuggets klären über antisemitische Social-Media-"Trends" auf und geben Strategien im Umgang mit Antisemitismus und Hatespeech weiter.
Die Online-Beiträge vermitteln Faktenwissen und werden zudem für den Einsatz in Schulen und die Bildungsarbeit aufbereitet. Ein medienpädagogisches Toolkit ermöglicht den pädagogisch angeleiteten Einsatz der digitalen Formate und unterstützt Lehr- und Fachkräfte im Umgang mit antisemitismuskritischer Medienkompetenz von Jugendlichen.