Ziel
Das Projekt entwickelt Empowerment- Angebote für Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten Familien, um ein gemeinsames Verständnis von Diskriminierung zu entwickeln und mit den Erfahrungen der Jugendlichen zu verbinden, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und ihre Ressourcen zu aktivieren. Gleichzeitig sensibilisiert es Fachkräfte im Bereich Schule und Ausbildung, um (unbewusste) Vorurteile abzubauen, Verständnis für die Lebensrealität sozioökonomisch benachteiligter Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildender zu schaffen und die Bildungschancen der Jugendlichen zu fördern.
Zielgruppe
Jugendliche von 14 bis 20 Jahren aus sozioökonomisch benachteiligten Familien; Lehrkräfte; Ausbildende; Kulturschaffende
Umsetzung
In Empowerment-Gruppen verarbeiten Jugendliche ihre Erfahrungen mit Methoden wie Songs, Forumtheater, Fotografie, Videoprojekten und Tanzchoreografien. Gleichzeitig erarbeiten sie dabei Materialien für Sensibilisierungsangebote, die auch online zugänglich gemacht und verbreitet werden können. Außerdem werden die künstlerischen Produkte der Gruppen unter anderem auf Aktionstagen der Öffentlichkeit präsentiert.
Für die Gruppen greift das Projekt auf Kontakte zu lokalen Musikerinnen und Musikern, Fotografinnen und Fotografen sowie bekannten Ausstellungs- und Veranstaltungsorten in Mannheim zurück. Das Projekt, die Jugendlichen und die Kulturbetriebe identifizieren gemeinsam Zugangshürden zu kulturellen Angeboten und helfen dabei, sie abzubauen. In Workshops entwickeln sie Vorschläge, wie Zugänge zur Kunstwelt anders gestaltet werden können.
Zudem führt das Projekt auf Grundlage der Empowerment-Gruppen Sensibilisierungsangebote für Fachkräfte durch, um ein Bewusstsein für die intersektionale Dimension und Diskriminierung ihrer Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildenden zu schaffen.