Projekt

ATID 2.0 – Kinder stärken. Zukunft gestalten.

Ziel

Das Projekt "ATID 2.0" fördert Demokratiebildung und Diversitätsorientierung in Einrichtungen der Kindertagespflege, besonders in Einrichtungen in jüdischer Trägerschaft. Hierzu entwickelt das Projekt digitale und analoge Fort- und Weiterbildungsangebote. Damit richtet es sich verstärkt an Einrichtungen in strukturschwachen Regionen und verfolgt einen explizit intersektionalen Ansatz. Die Projektmitarbeitenden binden neben pädagogischen Fachkräften auch Eltern ein und etablieren eine wissenschaftliche Begleitforschung.

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte in Einrichtungen der Kindertagespflege; Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen von Kindern sowie ihr soziales Umfeld

Umsetzung

Die Projektmitarbeitenden entwickeln themenspezifische Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte zu den Schwerpunkten Kinderrechte, Partizipation und diskriminierungssensible Praxis und bieten diese an. Zudem entwickeln sie Elternworkshops zu Themen wie Antisemitismus, Diskriminierung, Partizipation und Demokratiebildung und führen diese durch.

Im Rahmen des Projekts bieten sie Supervisionen für Eltern und Fachkräfte aus jüdischen und nichtjüdischen Kindertageseinrichtungen an. Außerdem führen sie modellhafte Konzeptberatungen beziehungsweise Praxisbegleitungen zum Thema Kinderschutz in Kindertageseinrichtungen durch.

Sie führen Netzwerktreffen mit Verbänden und Kooperationspartnern durch, nehmen an relevanten Veranstaltungen teil und initiieren Kooperationen mit Fachhochschulen.

Die Projektmitarbeitenden bauen eine digitale Lernplattform mit interaktiven Modulen, Materialien und Austauschforen auf, führen Online-Workshops, Webinare und digitale Supervisionen durch und entwickeln hybride Formate, um Flexibilität und Teilhabe zu fördern.