Projekt

Anstoß. Gegen Antisemitismus im Fußball

Ziel

Ziel des Projekts ist es, jüdisches Leben und jüdische Perspektiven im Fußball durch antisemitismuskritische Bildungsarbeit sichtbar zu machen. Dafür festigt es Strukturen gegen Antisemitismus und eine antisemitismuskritische Haltung, um die Antisemitismusprävention im Fußball zu stärken.

Zielgruppe

Akteurinnen und Akteure im Profifußball, im Breitenfußball und in Fanmilieus; interessierte Öffentlichkeit

Umsetzung

Die Projektmitarbeitenden führen ein bundesweites Mapping bestehender Initiativen, Projekte und Akteurinnen und Akteure im Feld "Antisemitismus im Fußball" durch, welches als Arbeitsgrundlage für die weitere Projektarbeit dient. Dabei bündeln sie bestehende antisemitismuskritische Präventions- und Interventions-Ansätze im Fußball, machen diese sichtbar, vernetzen sie miteinander und stärken so deren Reichweite und Wirksamkeit. Darauf aufbauend konzipiert und erprobt das Projektteam Dialogformate für den Fußballkontext. In strukturierten Fachgesprächen und Austauschformaten werden Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Projekte, Institutionen und der oben genannten Zielgruppen miteinander in den Dialog gebracht. Ziel dieser Formate ist es, Erfahrungswissen zu teilen, Transfermöglichkeiten auszuloten und Kooperationen anzustoßen. Des Weiteren führt das Team Empowerment-Workshops für Betroffene von Antisemitismus durch und stärkt diese so in ihrer Handlungskompetenz und Selbstwirksamkeit. Bestehende Dialog-, Bildungs- oder Präventionsformate werden in neuen Kontexten, etwa Vereinsstrukturen oder Fanmilieus erprobt. Das Projekt übernimmt hierbei eine vermittelnde und unterstützende Rolle, indem es Akteurinnen und Akteure zusammenbringt, Transferprozesse begleitet und die Implementierung vorhandener Best Practices erleichtert. Ziel ist es, erfolgreiche Ansätze dort wirksam werden zu lassen, wo sie bislang nicht oder nur punktuell Anwendung fanden.