Projekt Kommunen für alle? Rassismuskritik in kommunalen Verwaltungen

Ziel

Das Projekt fördert ein umfassendes und praxisnahes Verständnis sowie die Bekämpfung von Rassismus in kommunalen Verwaltungen. Damit soll die diskriminierungssensible Öffnung in Städten und Gemeinden unterstützt und institutioneller Rassismus abgebaut werden.

Zielgruppe

Kommunale Verwaltungen in Deutschland, insbesondere die Mitglieder der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR)

Umsetzung

Zunächst entwickelt ein Expertinnen- und Experten-Beirat eine praktisch anwendbare Arbeitsdefinition von Rassismus, die speziell zur Sichtbarmachung von Rassismus im Verwaltungshandeln dient. Sie wird in den Modellkommunen diskutiert, überarbeitet und erprobt, um eine breite Akzeptanz zu sichern. Ein lokaler Beirat unterstützt diese Kommunen bei der Durchführung der anschließenden maßgeschneiderten Maßnahmen.

Durch Umfragen und Interviews mit Migranten- und Migrantinnen-Selbstorganisationen sowie Verwaltungsmitarbeitenden ermittelt das Projekt den Bedarf an rassismuskritischen Schulungen. Basierend darauf entwickelt es neue und passt bestehende Schulungen für Modellkommunen an. Es qualifiziert Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die Schulungen deutschlandweit anzubieten, um sie in die Fortbildungsprogramme der kommunalen Verwaltungen zu integrieren.

Durch eine Bedarfsanalyse identifiziert das Projekt außerdem, wo und wie Mitarbeitende Rassismus erleben. Es gründet ein deutschlandweites Netzwerk, das den Austausch über Umgangsstrategien mit Rassismus im Arbeitsalltag fördert. Es erprobt Pilot-Empowerment-Module in Modellkommunen, die anschließend flächendeckend eingeführt werden können.