Ziel
Das Projekt bettet die vielfältigen Facetten jüdischen Lebens in den größeren Kontext der Migrationsgesellschaft ein. Es behandelt einerseits die Herausforderungen, die jüdische Gemeinschaften mit Migrantinnen und Migranten teilen, und die vielfältigen Beiträge, die sie leisten. Es thematisiert andererseits Antisemitismus sowohl unter Migrantinnen und Migranten als auch in der Gesellschaft als Ganzes.
Zielgruppe
Jugendliche und junge Menschen mit Migrationshintergrund; Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
Umsetzung
Durch Vorträge und Workshops in Schulen, Bildungseinrichtungen, Kommunen und weiteren Institutionen vermittelt das Projekt Wissen über die Geschichte, Vielfalt und kulturellen Beiträge jüdischer Menschen in Deutschland. So schafft es ein Bewusstsein für die Bedeutung jüdischer Gemeinschaften in Deutschland und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb der jüdischen Community selbst. Zudem klärt es über Antisemitismus bei türkischen, kroatischen, serbischen und russlanddeutschen Rechtsextremen auf.
Mit Fachveranstaltungen und Vernetzungstreffen bietet das Projekt Raum für den Austausch persönlicher Erfahrungen zwischen verschiedenen Communitys, der auf gegenseitigem Respekt und Offenheit basiert. Hierbei werden Berührungsängste abgebaut und ein positiver Dialog angeregt. In Workshops mit Methoden wie Perspektivenwechsel und Rollenspielen erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre eigenen Einstellungen und möglicherweise unbewussten Vorurteile kritisch zu hinterfragen.
Mit Inhalten in den sozialen Medien und Printmaterialien vermittelt das Projekt fundiertes Wissen über das jüdische Leben und die historischen wie aktuellen Auswirkungen des Antisemitismus sowohl in der Mehrheitsgesellschaft als auch in den Migrantinnen- und Migranten-Communitys.