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Über „Demokratie leben!“

Die Programmstruktur im Überblick

Für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zu den Zielgruppen des Bundesprogramms gehören insbesondere Kinder und Jugendliche, deren Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen, aber auch ehren-, neben- und hauptamtlich in der Jugendhilfe Tätige, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure. „Demokratie leben!“ ist zudem ein zentraler Baustein der Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung. Weitere Informationen zu den Bundesprogrammen zur Demokratieförderung und Extremismusprävention finden sich im Bericht der Bundesregierung über Arbeit und Wirksamkeit der Bundesprogramme zur Extremismusprävention.

„Demokratie leben!“ setzt auf verschiedenen Ebenen an. So werden Projekte zur Radikalisierungsprävention und Demokratie­förderung sowohl mit kommunalen als auch mit regionalen und überregionalen Schwerpunkten gefördert. Die geförderten Projekte und Initiativen haben dafür Sorge zu tragen, dass die Fördermittel ausschließlich für Zwecke eingesetzt werden, die den Zielen des Grundgesetzes förderlich sind (siehe Begleitschreiben zum Zuwendungsbescheid  (Hinweis für den Gebrauch: das PDF ist nicht barrierefrei)).

Die erste Förderperiode startete 2015 und endet 2019. Seit Beginn des Bundesprogramms sind die Mittel für „Demokratie leben!“ deutlich erhöht worden: von 40,5 Millionen Euro im Jahr 2015 auf mehr als 115,5 Millionen Euro im Jahr 2019.

Zweite Förderperiode ab 2020

Für die zweite Förderperiode (2020 bis 2024) werden die Ziele des Bundesprogramms neu justiert und stärker fokussiert – vor allem mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und auf Grundlage der gewonnenen Erfahrungen aus der ersten Förderperiode. Der inhaltliche Dreiklang „Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen“ wird hierbei handlungsleitend sein.

Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen

  • Die Programmarchitektur von „Demokratie leben!“ wird einfacher, klarer und damit transparenter.
     
  • Das Bundesprogramm wird um das neue Handlungsfeld „Gestaltung der Vielfalt“ ergänzt.
     
  • „Demokratie leben!“ ist ein „lernendes Programm“, das aktuelle Entwicklungen und gemachte Erfahrungen berücksichtigt.
     
  • Das Bundesprogramm legt den Schwerpunkt auf die Förderung der Arbeit und des Engagements vor Ort.
     

Ausführliche Informationen zur zweiten Förderperiode  

Richtlinie zur Förderung von Projekten der Demokratieförderung, der Vielfaltgestaltung und zur Extremismusprävention (Förderrichtlinie „Demokratie leben!" 2020 - 2024)

Umsetzung, Evaluation und wissenschaftliche Begleitung

Die administrative Umsetzung des Bundesprogramms wird in der Regiestelle „Demokratie leben!“ des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) durchgeführt.

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) evaluiert das Programm. Es untersucht die Umsetzung und die Effektivität der Programmaktivitäten, ordnet sie fachlich ein und bewertet sie. Zusätzlich übernimmt es die wissenschaftliche Begleitung in den Programmbereichen Landes-Demokratiezentren, Förderung der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger und für die Modellprojekte zu ausgewählten Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum, für die Modellprojekte zur Radikalisierungsprävention sowie die Modellprojekte zum Engagement und Vielfalt in der Arbeits- und Unternehmenswelt und für Modellprojekte zur Demokratieförderung im Bildungsbereich und zur Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe.

Die wissenschaftliche Begleitung der lokalen Partnerschaften für Demokratie wird vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS) und von Camino – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH durchgeführt. Die wissenschaftliche Begleitung der Modellprojekte zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft erfolgt durch Camino und die der Modellprojekte zur Stärkung des Engagements im Netz – gegen Hass im Netz durch das ISS.