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Aus der Schriftenreihe

Die Schriftenreihe bietet ein breites Themenspektrum aus Zeitgeschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt, Bildung und Kultur. Die Reihe richtet sich insbesondere an Mittlerinnen und Mittler der politischen Bildung sowie an Interessierte in Wissenschaft, Studium und Schule.

Sie setzt auf drei Ebenen an: der Vermittlung von Wissen, der Begleitung aktueller gesellschaftlicher Diskurse und der Befähigung zur Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Prozessen.

Regelmäßig werden auch für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ relevante Themen behandelt. Sie finden hier eine Auswahl von Veröffentlichungen aus der Schriftenreihe.


Titelbild der Veröffentlichung "Homosexuelle im Nationalsozialismus"

Homosexuelle im Nationalsozialismus

Die Lebensumstände von Homosexuellen im NS-Regime sind vergleichsweise gut erforscht. Sie wurden weithin ausgegrenzt und verfolgt, verhaftet und ermordet. Gleichwohl blieben bislang viele Fragen offen: Welche Gruppen jenseits einer schematischen sexuellen Zuordnung unterlagen ebenfalls der Verfolgung? Wie prägte sich diese aus, und wer beteiligte sich mit welchen ideologischen, politischen oder sozialen Mitteln daran? Die Beiträge dieses Buches nehmen die Lebenssituation Homosexueller in der NS-Zeit ebenso in den Blick wie diejenige bi-, trans- und intersexueller Menschen. Sie beleuchten Forschungsansätze und -defizite.

Herausgeber: Michael Schwartz, Seiten: 148, Homosexuelle im Nationalsozialismus Erscheinungsdatum: 20.11.2015, Erscheinungsort: Bonn

Titelbild der Veröffentlichung "Christentum und Islam in Deutschland"

Christentum und Islam in Deutschland

Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Überzeugung ist der Schlüssel für friedliches Zusammenleben und zugleich eine Aufgabe von anhaltender Aktualität. Dieses Handbuch wendet sich der Koexistenz des Christentums und des Islam zu. Es beleuchtet die religions-soziologische Situation von Christen und Muslimen, analysiert das Verhältnis beider zum Rechtsstaat und zu den Menschenrechten, geht auf die Herausforderungen des Christentums und des Islam in der säkularen Gesellschaft ein und widmet sich dem Anspruch und den Hemmnissen des Dialogs zwischen den beiden großen Religionsgemeinschaften in Deutschland. Die Autorinnen und Autoren des Handbuchs sind ausgewiesene Fachleute. Es richtet sich insbesondere an alle, die in Wissenschaft und Pädagogik, in den Medien oder als religiöse Amtsträger Verantwortung für diesen Dialog tragen.

Herausgeber: Mathias Rohe, Havva Engin, Mouhanad Khorchide, Ömer Özsoy, Hansjörg Schmid, Seiten: 524, Christentum und Islan in Deutschland Erscheinungsdatum: 19.10.2015, Erscheinungsort: Bonn

Titelbild der Veröffentlichung "Sinti und Roma: Die unerwünschte Minderheit"

Sinti und Roma: Die unerwünschte Minderheit

Wenn die Rede auf Sinti und Roma kommt, entstehen häufig Bilder im Kopf: Vorstellungen von Armut, Kriminalität, mangelnder Fähigkeit oder Bereitschaft zur Anpassung. Dabei vermischen sich tradierte Vorurteile, auch aus der Literatur, mit modernen Assoziationen, die medial oder auch politisch befeuert werden. Wolfgang Benz stellt die reflexartige Ablehnung ebenso wie das Stereotyp von der Gefahr infrage, die Sinti und Roma angeblich für Gesellschaft, Arbeitsmarkt und Sozialsysteme darstellen. Er beleuchtet mit Methoden der vergleichenden Vorurteilsforschung zunächst Mechanismen, Gründe, Folgen und Strukturen eines europaweit noch immer verbreiteten Antiziganismus. In Interviews mit politischen und gesellschaftlichen Akteuren wird zudem nach Ansätzen dafür gefragt, wie ein menschenrechtskonformer, auf Integration zielender, guter Umgang mit der Minderheit auf kommunaler und sozialer Ebene aussehen kann.

Autor: Wolfgang Benz, Seiten: 315, Sinti und Roma: Die unerwünschte Minderheit, Erscheinungsdatum: 10.07.2015, Erscheinungsort: Bonn

Titelbild der Veröffentlichung "Sinti und Roma"

Sinti und Roma

Die Geschichte der Roma-Minderheiten in Europa reicht bis ins Mittelalter zurück. Seit sechshundert Jahren sind sie auch in Deutschland ansässig. In der Öffentlichkeit ist darüber nur wenig bekannt. Das Wissen zur Geschichte der Sinti und Roma beschränkt sich häufig auf deren Verfolgung im Nationalsozialismus. Die Zeit vor 1933 wird meist ebenso vernachlässigt wie die Frage, wie es den Überlebenden des Genozids nach 1945 erging. Der Band zeichnet konzise, aber thematisch weit gefasst die Geschichte der Sinti und der Roma in Deutschland von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart nach. Dabei erschöpft er sich nicht im Blick von außen auf die Minderheit, sondern nimmt auch deren Perspektive auf.

Oliver von Mengersen (Hrsg.), Erscheinungsort: Bonn, "Sinti und Roma" Bestellnummer: 1573

Titelbild der Veröffentlichung "Islamismus - Geschichte, Vordenker, Organisationen"

Islamismus - Geschichte, Vordenker, Organisationen

Islamismus ist nicht gleich Islam. Die Inanspruchnahme religiöser Inhalte des Islam zur Rechtfertigung von politischer Gewalt ist ebenso fragwürdig wie die unreflektierte Zuschreibung von Gewalt an den Islam. Welche Ziele verfolgt der Islamismus? Worin wurzelt er, und wer waren, wer sind seine Vordenker? Wie sind Islamisten organisiert? Der Islamwissenschaftler Tilman Seidensticker beschreibt die verschiedenen Strömungen des Islamismus sowie seine politischen und gesellschaftlichen Ziele in Vergangenheit und Gegenwart.

Autor: Tilman Seidensticker, Seiten: 128, Islamismus Erscheinungsdatum: 08.05.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1551