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Modellprojekte

Modellprojekte zu ausgewählten Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum

Modellprojekte entwickeln und erproben innovative Ansätze im Bereich der Demokratieförderung und der Präventionsarbeit. Ziel ist vor allem die Weiterentwicklung der pädagogischen Praxis in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die vom Bundesprogramm unterstützten Modellprojekte widmen sich ausgewählten Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ansätzen zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum.
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie hier.

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Modellprojekte zur Radikalisierungsprävention

Eine weitere Gruppe von Modellprojekten widmet sich der Prävention von Radikalisierungsprozessen in den Bereichen Rechtsextremismus, Ultranationalismus, gewaltförmige islamistische Phänomene bzw. Instrumentalisierungen des Islam sowie gewaltförmige und demokratiefeindliche Erscheinungsformen linker Militanz.
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie hier.

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Engagement und Vielfalt in der Arbeits- und Unternehmenswelt

Demokratie und Vielfalt sollen auch in der Arbeitswelt gefördert werden. In enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern soll ein Unterstützungsnetz zur Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention geknüpft werden. Auszubildende und Belegschaften sollen dazu angeregt werden, sich mit konkreten Problemstellungen im Betrieb auseinanderzusetzen. Ziel ist es, gemeinsam in den Betrieben und Unternehmen Konzepte zu erproben und weiterzuentwickeln, um Demokratie- und Menschenfeindlichkeit am Arbeitsplatz entgegenzutreten.

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Demokratieförderung im Bildungsbereich

Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention soll an den Orten ansetzen, an denen Kinder und Jugendliche sind. Dies sind insbesondere ihre Lebenswelten, sozialen Räume, Kitas und andere Bildungseinrichtungen. Eine starke, vielfältige Demokratie soll im Alltag erlebt und erlernt werden. Dazu sollen neue Modelle der Kooperation zur Stärkung nachhaltiger Präventionsarbeit von Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe mit verschiedenen Partnern erprobt werden.

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Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft

Die Zunahme von Gewalt und Bedrohungen gegen Geflüchtete und Engagierte zeigt, wie wichtig es ist, die Stärkung der Demokratie und des friedlichen Zusammenlebens im Einwanderungsland Deutschland zu einem Schwerpunkt von „Demokratie leben!“ zu machen. Mit den Projekten in diesem Programmbereich sollen Strategien und Ansätze entwickelt werden, die sich mit rassistischen und diskriminierenden Haltungen und Handlungen auseinandersetzen. Des Weiteren gilt es, neue Formate zu fördern, mit denen kontroverse, polarisierende und emotional aufgeladene gesellschaftspolitische Konflikte bearbeitet und demokratisch ausgehandelt werden.

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Stärkung des Engagements im Netz - gegen Hass im Netz

In diesem Programmbereich sollen Projekte gefördert werden, die zur Stärkung der Demokratie und des zivilgesellschaftlichen Engagements im Netz beitragen. Dazu sollen durch innovative pädagogische Formate Kompetenzen an Kinder, Jugendliche, Eltern, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie pädagogische Fachkräfte vermittelt werden, um mit Hassrede und Hetze im Netz angemessen  umzugehen. Personen und Gruppen, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind, sollen durch die Entwicklung neuer Formate empowert werden. Projekte zur Arbeit mit einstiegsgefährdeten sowie bereits radikalisierten Jugendlichen werden in diesem Themenfeld ebenso unterstützt.

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Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe

In enger Abstimmung mit den jeweiligen Landesjustizministerien und den Landes-Demokratiezentren geht es bei den Projekten in diesem Programmbereich darum, präventiv-pädagogische Angebote für inhaftierte jugendliche Straftäterinnen und Straftäter zu schaffen und sie in und nach dem Strafvollzug unterstützend zu begleiten. Weiterhin werden Ansätze der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit für bereits ideologisch radikalisierte Inhaftierte gefördert. Der Programmbereich ist phänomenübergreifend angelegt und sieht zudem die Förderung von Projekten zur Qualifizierung und Fortbildung von Personal in den Gefängnissen zum Umgang mit Radikalisierten und Radikalisierungsgefährdeten vor.

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