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Fachforum „Antisemitismus- und rassismuskritische Kinder- und Jugendarbeit“ auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag

03.04.2017

Am 30. März 2017 richtete „Demokratie leben!“ im Rahmen des 16. Deutschen Kinder- und Jugenhilfetags das Fachforum „Antisemitismus- und rassismuskritische Kinder- und Jugendarbeit“ aus. Vertreterinnen und Vertreter aus Projekten des Bundesprogramms sowie aus anderen Institutionen stellten hierbei ihre Arbeit vor und diskutierten Methoden zur nachhaltigen Zielgruppenerreichung.

Logo des 16. Deutschen Kinder- und Jugenhilfetags
Logo des 16. Deutschen Kinder- und Jugenhilfetags

Der im drei- bis vierjährigen Turnus stattfindende Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag, der in diesem Jahr vom 28. bis 30. März in Düsseldorf gastierte, richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und beinhaltet ein Messe- sowie ein Kongressprogramm.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ stellte an einem Informationsstand seine Arbeit vor und verteilte in den geförderten Projekten entstandene Fach- und Informationsbroschüren zu den Themen Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention.

Im Rahmen des Fachkongresses richtete „Demokratie leben!“ zusätzlich erstmals ein Fachforum aus, bei dem Vertreterinnen und Vertreter aus geförderten Projekten ihre Arbeit vorstellten und diskutierten. Der Titel der Veranstaltung lautete „Antisemitismus- und rassismuskritische Kinder- und Jugendarbeit“.

Folgende Projekte aus „Demokratie leben!“ stellten sich hierbei vor:

Ein Vertreter der Bundeszentrale für politische Bildung stellte darüber hinaus die Fortbildungsreihe „Qualifiziert handeln!“ sowie die Handreichung „Gekonnt handeln“ handeln vor und bereicherte die Diskussion um seine Erfahrungen aus der Arbeit auf dem Gebiet der Demokratieförderung.

Ein Blick in die Praxis aus dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern gewährte eine Mitarbeiterin der Bundesgeschäftsstelle der THW-Jugend. Die THW-Jugend führt im Rahmen von „Zusammenhalt durch Teilhabe“ ein Vernetzungsprojekt durch und entwickelt neue Angebote für demokratiestärkende Verhaltensweisen in der Jugendarbeit.

Ein Schwerpunkt der Diskussionsrunde waren Methoden zur nachhaltigen und passgenauen Zielgruppenerreichung. So sei es wichtig, die Anliegen von Kindern und Jugendlichen ernst zunehmen, ihre Sprache zu sprechen und sie nicht mit dem Anliegen der Antisemitismus- und Rassismusprävention zu überwältigen.

Im Rahmen der Bundesprogramme zur Demokratieförderung und zur Radikalisierungsprävention sei es wichtig, Projektergebnisse und im Rahmen der Arbeit entstandene Handlungsempfehlungen zu sammeln und bereitzustellen, so ein weiteres Fazit der Veranstaltung.