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Studiengang „Präventionsmanagement – Kompetenzen für soziale Interventionen“

„Die positiven Potenziale von Diversität und Wandel erfordern die aktive Gestaltung und Steuerung der gesellschaftlichen Veränderungen. Dies sollte möglichst präventiv geschehen, und zwar in einem systemischen Netzwerk vor Ort. Mit unserem Studiengang möchten wir die Studierenden hierzu fundiert und zugleich praxisnah befähigen.“

Univ.-Prof. Dr. Udo Rudolph (Studiengangsleiter Präventionsmanagement)

Bachelor Präventionsmanagement. Bild: dreamstime.de
Bild: dreamstime.de

In 2019 starten in Chemnitz zwei neue Studiengänge mit dem Titel „Präventionsmanagement – Kompetenzen für soziale Interventionen“: Im Frühjahr beginnt der Bachelor- und im Herbst folgt ein entsprechender Master-Studiengang. Diese beiden berufsbegleitenden Studiengänge sind ein Kooperationsprojekt der TU Chemnitz, des Landespräventionsrates Sachsen sowie des Institutes B3 aus Dresden. Gefördert werden sie durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie dem Sächsischen Ministerium des Innern.

Praktiker und Prakterinnen, die bereits im Berufsleben stehen, haben hier erstmals die Möglichkeit, übergreifende Kompetenzen in allen Bereichen der Prävention zu erwerben. Eine Förderung des Studiums zur Finanzierung eines großen Teils der Studiengebühren ist möglich. Zugangsvoraussetzung für den Bachelor ist eine fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung, die auch durch praktische Arbeit im Beruf nachgewiesen werden kann. Zugangsvoraussetzung für den Master ist ein vorauslaufender Abschluss in einem gesellschaftswissenschaftlichen oder lebenswissenschaftlichen Erststudium (Bachelor, Master, Magister, Diplom, etc.). Für beide Präventionsstudiengänge ist ein Fernstudium möglich.

Ziel des Studiums zum Präventionsmanager und zur Präventionsmanagerin ist es, Menschen unterschiedlichster Professionen ein sowohl grundlegendes und wissenschaftlich fundiertes wie auch konkret anwendungsbezogenes Wissen zu vermitteln. Die Studiengänge befähigen die Absolventen und Absolventinnen zur konkreten lokalen Arbeit vor Ort in allen gesellschaftlichen Bereichen, in denen Prävention eine Rolle spielt. Dies betrifft so verschiedene Arbeitsfelder wie die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit, alle Formen der Kriminalprävention und insbesondere auch die methodischen Werkzeuge und Führungskompetenzen zur Planung, Umsetzung und Evaluation jeglicher Präventionsarbeit. Hierbei sind die Multiprofessionalität der Studierenden sowie der Wissenschafts-Praxistransfer besondere Alleinstellungsmerkmale des Studiums.

Der Studiengang wird feierlich am 29. März 2019 eröffnet , und zwar im Rahmen eines Fachtages an der TU Chemnitz, zu dem auch der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und die Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz anwesend sein werden.

Nähere Informationen erhalten Sie unter https://www.tuced.de/studiengaenge/ba-praeventionsmanagement.

Eine persönliche Beratung (auch zur Förderung des Studiums) geben Dr. Alexandra Götze (alexandra.goetze(at)tuced.de) und M. Sc. Annett Meylan (annett.meylan(at)psychologie.tu-chemnitz.de).