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Filmpremiere von „Prävention. Wie die Demokratie gerettet werden soll"

Für Demokratie täglich einstehen

Bild: Xander Heinl/phototek.net
Bild: Xander Heinl/phototek.net

Mit der Dokumentation „Prävention. Wie die Demokratie gerettet werden soll" unterstreicht das Bundesfamilienministerium die Bedeutung von Präventionsarbeit für eine starke Demokratie. Zur Filmpremiere diskutierte Stefan Zierke mit Berliner Schülerinnen und Schülern über das Thema.

Am 19. Februar fand die Uraufführung des Dokumentarfilms „Prävention. Wie die Demokratie gerettet werden soll" statt. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesfamilienministerin, Stefan Zierke, war bei der Premiere im Kino Babylon anwesend - gemeinsam mit Berliner Schülerinnen und Schülern und interessiertem Fachpublikum.

Im Anschluss an die Vorführung diskutierte Stefan Zierke mit den Premierengästen über Demokratie und die Bedeutung von Prävention als gesellschaftliche Aufgabe. An der Diskussion nahmen auch die Filmautorin Elise Landschek, die Präventionsexpertin Irina Bohn vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. sowie Judy Korn vom Violence Prevention Network teil.

Stefan Zierke betonte:

„Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie muss gelebt, gepflegt und vor demokratiefeindlichen Strömungen und Einflüssen geschützt werden. Und das jeden Tag! Gerade junge Menschen wollen mehr Verantwortung übernehmen, wieder mehr Menschen vom hohen Wert unserer freiheitlichen Demokratie überzeugen und dafür begeistern. Das zeigt dieser Film eindrücklich.


Der Film richtet sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene. Die Dokumentation zeigt, was Extremismusprävention ist und beleuchtet die Bedeutung von präventiv-pädagogischer Arbeit für die Gesellschaft. Sie verdeutlicht, warum die Stärkung der Demokratie und der Einsatz gegen Hass und Extremismus nicht nur Aufgaben des Staates, sondern gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind.

Dabei geht der Film unter anderem der Frage nach, wie gefährlich die steigende Radikalisierung aus der Mitte der Gesellschaft heraus für die Demokratie ist. Darüber hinaus werden Ursachen für Radikalisierung und damit Ansatzpunkte für Präventionsarbeit und ihre Aufgaben thematisiert. Zu Wort kommen Engagierte, die sich mit der Thematik auseinandersetzen und konkret etwas tun, sowie Aussteigerinnen und Aussteiger aus der extremistischen Szene. Der Film „Prävention. Wie die Demokratie gerettet werden soll" wurde vom Bundesfamilienministerium gefördert. Entstanden ist er im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Die Dokumentation, drei Animationsfilme sowie weitere Informationen finden Sie unter:  www.projekt-praevention.de.