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„No Hate Speech Movement“ erhält Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung

 

Der Verein Neue deutsche Medienmacher e. V. wurde am 7. Mai 2020 für die Umsetzung der Kampagne „No Hate Speech Movement“ mit dem Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung ausgezeichnet. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung verschreibt sich dem diesjährigen Schwerpunkt der Stiftungsarbeit: „Deutschland in den 20er Jahren: Was tun gegen Hass und Spaltung?“.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey begrüßt die Auszeichnung ausdrücklich:

„Hass im Netz ist Gift für unsere Demokratie. Denn Hass im Netz verschreckt und verletzt diejenigen, die sich für unsere Demokratie engagieren. Das dürfen wir nicht zulassen. Daher ist es gut, dass die Neuen Deutschen Medienmacher*innen in Deutschland die Kampagne ‚No Hate Speech Movement‘ umsetzen. Es freut mich sehr, dass dieses vom Bundesfamilienministerium unterstützte besondere Projekt nun geehrt wird. Herzlichen Glückwunsch!“

Der über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ geförderte Träger koordiniert seit 2016 in Deutschland die vom Europarat entwickelte Kampagne. Das Projekt „Die Würde des Menschen ist unhassbar. NO HATE SPEECH 2020-2022“ der Neuen Deutschen Medienmacher ist eines von 28 Modellprojekten mit expliziten Digitalbezug der zweiten Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Digitale Gratulationskampagne ab Juni geplant

Wegen der Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie findet die Preisverleihung des Deutschen Nationalpreises und des Förderpreises voraussichtlich im November in Hamburg statt. Um die Preisträger und Preisträgerinnen trotz der Verschiebung zeitnah zu würdigen, startet die Deutsche Nationalstiftung Ende Juni erstmals eine digitale Gratulationskampagne mit Glückwünschen, Statements und Videoclips von Personen aus Politik und Gesellschaft.

Der deutsche Nationalpreis

Mit dem Deutschen Nationalpreis ehrt die Stiftung seit 1997 Menschen, die sich für den Zusammenhalt in Deutschland und die Identität des Landes in einem vereinten Europa engagieren. Im vergangenen Jahr ging der Preis an die Holocaust-Überlebende Anita Lasker Wallfisch für ihren Einsatz gegen Antisemitismus. Den Förderpreis 2019 erhielt die Initiative JuMu Deutschland, die mit interreligiösem Dialog und Sozialarbeit Hass und Fanatismus vorbeugt.