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Pädagogischer Umgang mit Rechtsextremismus

Intervention und Prävention gegen Rechtsextremismus an Schulen

von Michael Hammerbacher

Kurzzusammenfassung
„Rechtsextremismus“ ist ein Phänomen, das überall in Schulen in der Bundesrepublik auftauchen kann. Im vorliegenden Beitrag wird zunächst geklärt, mit welchen rechtsextremen Erscheinungsformen Schulen konfrontiert werden, bevor drei verschiedene Ansätze geeigneter schulischer Interventions- und Präventionsarbeit vorgestellt werden. Sie reichen von Empfehlungen zum rechtlichen und administrativen Umgang mit Rechtsextremismus an Schulen, über pädagogische Handlungsempfehlungen bis hin zur strategischen Implementierung der Rechtsextremismusprävention.

Michael Hammerbacher stellt in seinem Beitrag zahlreiche praxisnahe und umsetzungsorientierte Hilfestellungen vor und liefert darüber hinaus umfangreiche Informationen zu online abrufbaren Unterrichtsmaterialien und Adressen von regionalen Beratungs- und Unterstützungsnetzwerken.

Lesen Sie hier den gesamten Aufsatz „Intervention und Prävention gegen Rechtsextremismus an Schulen“ von Michael Hammerbacher.


Pädagogische Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen

von Michaela Glaser und Frank Greuel

Kurzzusammenfassung
Die pädagogische Arbeit mit rechtsextrem orientierten oder gefährdeten Jugendlichen ist nicht unumstritten. Erfahrungen mit entsprechenden Ansätzen haben gezeigt, dass diese Pädagogik sehr voraussetzungsvoll ist. Wichtig sind zum Beispiel hohe professionelle Standards und adäquate Rahmenbedingungen der Träger, die diese Arbeit leisten. Aber auch Akzeptanz und Unterstützung durch andere Akteure vor Ort, insbesondere der Jugendhilfe, Polizei und Verbände, sind notwendig. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann diese Arbeit jedoch dazu beitragen, dass sich junge Menschen vom Rechtsextremismus distanzieren.

Der Beitrag von Michaela Glaser und Frank Greuel stellt existierende Ansätze und bislang gewonnene Erfahrungen der präventiv-pädagogischen Arbeit mit rechtsextrem orientierten bzw. gefährdeten Jugendlichen vor.

Lesen Sie hier den gesamten Aufsatz „Pädagogische Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen“ von Michaela Glaser und Frank Greuel.


Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland – Ansätze der pädagogischen Prävention

von Frank Greuel

Kurzzusammenfassung
In der Bundesrepublik hat sich in den letzten Jahren eine breite Praxislandschaft pädagogischer Prävention gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit etabliert. Dabei handelt es sich um Ansätze der politischen Bildung, des interkulturellen Lernens und um Angebote, die die Stärkung von Demokratie und Zivilgesellschaft zum Ziel haben. Auch die Zielgruppen sind vielfältig und reichen von Kindern im Kindergartenalter bis hinzu Angehörigen von Ausstiegswilligen aus der rechtsextremen Szene.

Die bestehende Projektvielfalt wurde durch verschiedene Bundesprogramme im Themenfeld mitinitiiert. Dabei sehen sich die Projekte kontinuierlich mit der Schwierigkeit konfrontiert, dass sie zumeist nicht in Regelstrukturen der Kinder- und Jugendhilfe überführt werden und somit auf zeitlich befristete Unterstützung von Bund, Land und Kommunen angewiesen sind.

In seinem Beitrag stellt Frank Greuel Ansätze, Herausforderungen und Potenziale pädagogischer Präventionsarbeit im Themenfeld Rechtsextremismus vor. Dargestellt werden neben bisherigen Erfahrungen auch Entwicklungsbedarfe - insbesondere in Hinblick auf adäquate Angebote für eine sich verändernde (Einwanderungs-)gesellschaft, einen verstärkten institutionalisierten fachlichen Austausch sowie eine verbesserte Reputation für die Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen und der nachhaltigen Verankerung der Präventionsarbeit in bestehende Strukturen.

Lesen Sie hier den gesamten Aufsatz „Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland – Ansätze der pädagogischen Prävention“ von Frank Greuel.


Rechtsextremismusprävention und Demokratieförderung

von von Susanne Johansson

Kurzzusammenfassung
Die pädagogisch-präventive Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus sowie das Feld der Demokratieerziehung haben sich - unter anderem im Rahmen der Bundesprogramme des BMFSFJ - in Deutschland mittlerweile sehr ausdifferenziert. Vor dem Hintergrund der Erprobung und Entwicklung verschiedener pädagogischer Ansätze konnte eine professionalisierte Praxislandschaft entstehen, die mit je spezifischen Methoden und Zielstellungen in Bezug auf spezifische Zielgruppen arbeitet.

Eine Vielzahl an bildungsorientierten, beratenden und sensibilisierenden Ansätzen adressiert dabei heterogene Dimensionen von „Rechtsextremismus“ und „Demokratie“. Diese unterschiedlichen Ansätze werden gängig als Ansätze der „Rechtsextremismusprävention“ bezeichnet. In der fachlichen Diskussion werden jedoch die Begriffe „Prävention“ und „Förderung“ voneinander unterschieden.

Der Beitrag von Susanne Johansson stellt unterschiedliche Begriffsverständnisse vor, unterscheidet zwischen (Rechtsextremismus-)Prävention und (Demokratie-)Förderung und diskutiert in diesem Zusammenhang auch Spezifika der pädagogischen Arbeit im Feld, die Einordnungen der Praxis als „fördernd“ oder „präventiv“ stark beeinflussen (können).

Lesen Sie hier den gesamten Aufsatz „Rechtsextremismusprävention und Demokratieförderung in den Feldern der Pädagogik, der Beratung und Vernetzung: eine kurze Begriffseinordnung und -abgrenzung“ von Susanne Johansson.

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