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Fachliteratur und Arbeitshilfen

Hier möchten wir Sie auf Publikationen zu den verschiedenen Themenfeldern und Programmbereichen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hinweisen.

Darüber hinaus wollen wir auch Veröffentlichungen vorstellen, die sich mit Themen wie Präventionsarbeit in der Praxis oder Projektmanagement beschäftigen.

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Sonderband „Gewaltorientierter Islamismus im Jugendalter“

Autor(en):  Michaela Glaser, Anja Frank, Maruta Herding (Hrsg.)
Schwerpunkt(e):   Präventionsarbeit in der Praxis Islamismus

Die präventiv-pädagogische Auseinandersetzung mit islamistisch motivierten Radikalisierungsprozessen ist in Deutschland ein vergleichsweise junges Arbeits- und Forschungsfeld. Nicht zuletzt dank der Förderung aus „Demokratie leben!“ und anderer Programme hat sich in den letzten Jahren aber eine breitgefächerte Fachpraxis entwickelt. Viele der Projekte greifen hierbei auf die Erfahrungen aus anderen pädagogischen Handlungsfeldern zurück, insbesondere der politischen Bildung und der Rechtsextremismusprävention. Über die spezifisch dem Feld der Islamismusprävention zugrunde liegenden Prozesse, Dynamiken und Kausalzusammenhänge liegen bislang jedoch nur wenig empirisch fundierte Befunde vor.

Der Sonderband „Gewaltorientierter Islamismus im Jugendalter“ des in der Beltz-Verlagsgruppe erscheinenden Sozialmagazins setzt hier an. Er enthält wissenschaftliche Beiträge, die Hinwendungsprozesse junger Menschen zum islamistischen Extremismus thematisieren. Des Weiteren werden in dem Heft Ansätze aus der (sozial-)pädagogischen Arbeit im Themenfeld erörtert und Erfahrungen aus der Fachpraxis diskutiert. Der Band entstand im Kontext der Arbeit der Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und enthält zahlreiche Beiträge, die von Projektbeteiligten aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ verfasst wurden.

Der Band „Gewaltorientierter Islamismus im Jugendalter“ (ISBN 978-3-7799-3520-9) ist im September 2018 erschienen und kann auf der Webseite der Beltz-Verlagsgruppe als E-Book oder gedrucktes Exemplar erworben werden.


Stadtgesellschaft neu denken. Lokale Verbünde von Migrant*innenorganisationen

Autor(en):  Dr. Kruse, Wilfried; Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (Hrsg.)
Schwerpunkt(e):   Empowerment

Lokale Verbünde von Migrant*innenorganisationen sind in vielen unterschiedlichen Bereichen aktiv. Ob sie beim Spracherwerb helfen, geflüchtete Menschen in ihren Muttersprachen beraten, ihnen – wie auch denen, die schon länger hier sind, mit Empathie begegnen und Orientierungshilfe geben, wenn dies benötigt wird: Das praktische Spektrum dessen, was die Verbünde und ihre Mitgliedsorganisationen vor Ort tun, ist außerordentlich breit.

Die Broschüre beschreibt Geschchichte, Ziele und Aufgaben der Migrant*innenorganisationen und zeichnet ein kurzes Portrait des Bundesverbands Netzwerke von Migrantenorganisationen. Seine Anfänge gehen auf das Jahr 2012 zurück. Heute, 2018, sind es 14 lokale Verbünde, die sich in ihm zusammengeschlossen haben.

Download der Broschüre „Stadtgesellschaft neu denken. Lokale Verbünde von Migrant*innenorganisationen"


Hasskommentare im Netz. Steuerungsstrategien für Redaktionen

Autor(en):  Leif Kramp, Stephan Weichert
Schwerpunkt(e):   Präventionsarbeit in der Praxis

Im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW wurde das Diskussionsverhalten der Nutzerinnen und Nutzer führender Nachrichtenmarken im Netz und deren konkrete Moderationsstrategien untersucht. Analysiert wurden die redaktionellen Webseiten bzw. jeweils ein Social-Media-Auftritt von Deutschlandfunk Kultur, RP Online, RTL und Tagesschau.de.

Im Zentrum des Erkenntnisinteresses stand die Frage, wie journalistische Medien in Interaktion mit ihrem Publikum durch gezielte Strategien und redaktionelle Steuerungsmechanismen (u.a. Moderation, Community Management, Audience Engagement, Löschpraktiken) Nutzerdiskurse konstruktiv begleiten und ausufernde Debatten regulieren können.

Die Studie soll Redaktionen Ansatzpunkte in (potenziell) hassgetriebenen Diskussionen aufzeigen, um diese problemlos in den Redaktionsalltag integrieren zu können. Die ausführlichen Ergebnisse werden im Herbst 2018 im VISTAS Verlag veröffentlicht.

Das Whitepaper kann auf der Webseite der Landesanstalt für Medien NRW herunter geladen werden.


„Zwischen Islamisierung und Genderwahn. Vielfaltpädagogik in Zeiten völkischer Mobilisierungen.“ Dokumentation der MUT-Fachtagung, Dresden

Autor(en):  Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten (AGJF) Sachsen e.V.
Schwerpunkt(e):   Rechtsextremismus Islamismus Präventionsarbeit in der Praxis

„Fachkräfte und Netzwerke der Vielfaltpädagogik können gerade in Zeiten völkischer Aufwallungen und nationalistischer Reorganisationen nicht warten, bis sie gefragt werden, sie müssen die Fragen zur Lage formulieren und offensiv in Frage stellen, was gegenwärtig neue Gültigkeit beansprucht.“— (Kai Dietrich, aus dem Grußwort)

Die Fachtagung setzte sich intensiv mit der Verwendung und Verdrehung von Begriffen der Vielfaltpädagogik, wie beispielsweise Herkunft und Geschlecht, durch Rechtspopulisten auseinander und verdeutlichte damit die Notwendigkeit einer demokratischen und rassismuskritischen sozialen Arbeit, welche rechte Strukturen und Diskriminierungen aufzeigt.

Innerhalb einer rassismuskritischen und genderbezogenen sozialen Arbeit sehen sich Fachkräfte mit Diskriminierungsstrukturen konfrontiert. Es sei wichtig, diese zu enttarnen und gesellschaftliche Strukturen und Verankerungen deutlich zu machen.

Die Beiträge der Fachtagung Zwischen Islamisierung und Genderwahn. Vielfaltpädagogik in Zeiten völkischer Mobilisierungen“ können Sie hier nachlesen.


„Demokratieförderung im Jugendalter an der Schnittstelle Schule – außerschulische Akteure“

Autor(en):  Dipl.-Psych. Jana Voigt, M.A. Markus Pommerening, Dipl.-Psych. Mareike Büttner, Prof. Dr. Dietmar Sturzbecher
Schwerpunkt(e):   Präventionsarbeit in der Praxis

Neue Studie des IFK e.V. veröffentlicht

Schulen haben den Bildungsauftrag, Kompetenzen für demokratisches Handeln zu vermitteln sowie die politische Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an der Gesellschaft zu gewährleisten. Diesem Auftrag können sie allerdings nur erfolgreich nachkommen, wenn sie sich dem Sozialraum – und somit auch der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern – öffnen.

Das Institut für angewandte Familien-, Kindheits-und Jugendforschung (IFK) e.V. an der Universität Potsdam hat im Auftrag des BMFSFJ ein Lagebild zur Demokratieförderung im schulischen Bereich der 16 Bundesländer erstellt sowie die Kooperationskultur zwischen Schule und außerschulischen Akteuren, z. B. im Hinblick auf Gelingensbedingungen und Herausforderungen, untersucht. Ziel der Studie war es, wissenschaftliche Grundlagen für die Steuerung der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Demokratieförderung an Schulen zu erarbeiten.

Die Studienergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit, strukturelle Voraussetzungen für die Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Akteuren zu schaffen bzw. auszubauen sowie ein gemeinsames Kooperationsverständnis unter den Kooperationspartnern zu entwickeln.

Einen guten Überblick über die Verankerung der Demokratieförderung sowie der Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Partnern geben die erarbeiteten 16 Ländersteckbriefe.

Download (PDF mit 138 Seiten, 5,6 MB)