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Fachliteratur und Arbeitshilfen

Hier möchten wir Sie auf Publikationen zu den verschiedenen Themenfeldern und Programmbereichen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hinweisen.

Darüber hinaus wollen wir auch Veröffentlichungen vorstellen, die sich mit Themen wie Präventionsarbeit in der Praxis oder Projektmanagement beschäftigen.

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Diskussionspapier „Was kann politische Bildung zum Empowerment geflüchteter Jugendlicher beitragen?”

Schwerpunkt(e):   Empowerment Präventionsarbeit in der Praxis

Die Diskussionspapiere im Modellprojekt „Empowered by Democracy“ beschreiben den Diskussionsstand zu fachlichen Fragestellungen, die sich aus der Praxis des Projektes ergeben haben. Sie bündeln praktische Erkenntnisse und die Auseinandersetzung der beteiligten Bildungspraktikerinnen und -praktiker mit zentralen konzeptionellen Fragen der politischen Bildung.

Der Empowerment-Ansatz ist für die Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen besonders interessant. Für diese heterogene, aber tendenziell  machtarme Gruppe, die sich mit den psychischen und physischen Folgen ihrer Flucht in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss, erscheinen Empowerment-Strategien als ein erfolgversprechender Weg zur Stärkung der Handlungsfähigkeit. Zudem ist der Ansatz für eine politische Jugendbildung attraktiv, die die Verwirklichung gleicher demokratischer Teilhabechancen für alle Jugendlichen in der Migrationsgesellschaft unter dem Leitgedanken der Inklusion in den Blick nimmt. Er hilft, die Wissensbestände der politischen Bildung unter diesem Blickwinkel zu sortieren, um den aktuellen Anforderungen der Migrationsgesellschaft auf der Höhe der Zeit zu begegnen.

Das Diskussionspapier „Was kann politische Bildung zum Empowerment geflüchteter Jugendlicher beitragen?” steht auf der Internetseite des Modellprojekts „Empowered by Democracy“ als Download zur Verfügung.


Arbeitshilfe „Wissensmanagement in Projekten“

Schwerpunkt(e):   Präventionsarbeit in der Praxis

Die Arbeitshilfe der Qualitätswerkstatt Modellprojekte (c/o GesBit mbH in Kooperation mit ArtSet GmbH) bietet in komprimierter Form wichtige Informationen sowie Qualitätswerkzeuge zu gelungenem Wissensmanagement in Projekten.

Die Qualitätswerkstatt Modellprojekte bietet den Modellprojektträgern im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ Unterstützung bei den übergreifenden Themen einer Modellförderung. Die dort entwickelten Materialien zum Projektmanagement können jedoch von Projektträgern verschiedenster Themenfelder genutzt und eingesetzt werden.

Unter Wissensmanagement wird die gezielte Identifizierung, Erzeugung, Verteilung, Anwendung und Bewertung von Wissen verstanden. Wissen wiederum ist eine unabdingbare Ressource in der Arbeit von Projekten, Organisationen und Netzwerken. Aber wie wird aus Informationen Wissen? Wie kann dieses erarbeitet, geteilt und erhalten werden?

Die Arbeitshilfe „Wissensmanagement in Projekten“ stellt die verschiedenen Wissensarten vor und erläutert den Wissenskreislauf im Detail. Es werden u. a. die Tools Wissensportfolio in der Organisation und im Projektteam sowie Mikroartikel vorgestellt. Praxistipps und Literaturempfehlungen runden die Handreichung ab.

Die Arbeitshilfe „Wissensmanagement in Projekten“ steht auf der Internetseite der GesBiT als Download zur Verfügung.


Sonderband „Gewaltorientierter Islamismus im Jugendalter“

Autor(en):  Michaela Glaser, Anja Frank, Maruta Herding (Hrsg.)
Schwerpunkt(e):   Präventionsarbeit in der Praxis Islamismus

Die präventiv-pädagogische Auseinandersetzung mit islamistisch motivierten Radikalisierungsprozessen ist in Deutschland ein vergleichsweise junges Arbeits- und Forschungsfeld. Nicht zuletzt dank der Förderung aus „Demokratie leben!“ und anderer Programme hat sich in den letzten Jahren aber eine breitgefächerte Fachpraxis entwickelt. Viele der Projekte greifen hierbei auf die Erfahrungen aus anderen pädagogischen Handlungsfeldern zurück, insbesondere der politischen Bildung und der Rechtsextremismusprävention. Über die spezifisch dem Feld der Islamismusprävention zugrunde liegenden Prozesse, Dynamiken und Kausalzusammenhänge liegen bislang jedoch nur wenig empirisch fundierte Befunde vor.

Der Sonderband „Gewaltorientierter Islamismus im Jugendalter“ des in der Beltz-Verlagsgruppe erscheinenden Sozialmagazins setzt hier an. Er enthält wissenschaftliche Beiträge, die Hinwendungsprozesse junger Menschen zum islamistischen Extremismus thematisieren. Des Weiteren werden in dem Heft Ansätze aus der (sozial-)pädagogischen Arbeit im Themenfeld erörtert und Erfahrungen aus der Fachpraxis diskutiert. Der Band entstand im Kontext der Arbeit der Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und enthält zahlreiche Beiträge, die von Projektbeteiligten aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ verfasst wurden.

Der Band „Gewaltorientierter Islamismus im Jugendalter“ (ISBN 978-3-7799-3520-9) ist im September 2018 erschienen und kann auf der Webseite der Beltz-Verlagsgruppe als E-Book oder gedrucktes Exemplar erworben werden.


Stadtgesellschaft neu denken. Lokale Verbünde von Migrant*innenorganisationen

Autor(en):  Dr. Kruse, Wilfried; Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (Hrsg.)
Schwerpunkt(e):   Empowerment

Lokale Verbünde von Migrant*innenorganisationen sind in vielen unterschiedlichen Bereichen aktiv. Ob sie beim Spracherwerb helfen, geflüchtete Menschen in ihren Muttersprachen beraten, ihnen – wie auch denen, die schon länger hier sind, mit Empathie begegnen und Orientierungshilfe geben, wenn dies benötigt wird: Das praktische Spektrum dessen, was die Verbünde und ihre Mitgliedsorganisationen vor Ort tun, ist außerordentlich breit.

Die Broschüre beschreibt Geschchichte, Ziele und Aufgaben der Migrant*innenorganisationen und zeichnet ein kurzes Portrait des Bundesverbands Netzwerke von Migrantenorganisationen. Seine Anfänge gehen auf das Jahr 2012 zurück. Heute, 2018, sind es 14 lokale Verbünde, die sich in ihm zusammengeschlossen haben.

Download der Broschüre „Stadtgesellschaft neu denken. Lokale Verbünde von Migrant*innenorganisationen"


Hasskommentare im Netz. Steuerungsstrategien für Redaktionen

Autor(en):  Leif Kramp, Stephan Weichert
Schwerpunkt(e):   Präventionsarbeit in der Praxis

Im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW wurde das Diskussionsverhalten der Nutzerinnen und Nutzer führender Nachrichtenmarken im Netz und deren konkrete Moderationsstrategien untersucht. Analysiert wurden die redaktionellen Webseiten bzw. jeweils ein Social-Media-Auftritt von Deutschlandfunk Kultur, RP Online, RTL und Tagesschau.de.

Im Zentrum des Erkenntnisinteresses stand die Frage, wie journalistische Medien in Interaktion mit ihrem Publikum durch gezielte Strategien und redaktionelle Steuerungsmechanismen (u.a. Moderation, Community Management, Audience Engagement, Löschpraktiken) Nutzerdiskurse konstruktiv begleiten und ausufernde Debatten regulieren können.

Die Studie soll Redaktionen Ansatzpunkte in (potenziell) hassgetriebenen Diskussionen aufzeigen, um diese problemlos in den Redaktionsalltag integrieren zu können. Die ausführlichen Ergebnisse werden im Herbst 2018 im VISTAS Verlag veröffentlicht.

Das Whitepaper kann auf der Webseite der Landesanstalt für Medien NRW herunter geladen werden.