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Wie geht eigentlich

... eine Demonstration organisieren?

Du bist über etwas empört, möchtest ein Zeichen setzen und Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken? Mit einer Demonstration kannst Du zusammen mit anderen öffentlich Deine Meinung kundtun. Ob für oder gegen etwas, zur Unterstützung einer Initiative oder Forderung von Reformen – die Versammlungsfreiheit ist in Deutschland ein Grundrecht, das jeder wahrnehmen kann. Ganz ohne Organisation funktioniert eine Demonstration allerdings nicht, auch hier müssen gewisse Regeln beachtet werden...

  1. Ziele definieren
    Am Anfang ist es wichtig, klar die Ziele der Demonstrationen zu formulieren und aufzuschreiben. Was ist das Hauptanliegen, die Hauptforderung, welche Hauptargumente liegen dahinter?
Je klarer die Ziele, desto einfacher findet man Mitstreiterinnen und Mitstreiter und desto besser vermittelt man seine Forderungen an die Öffentlichkeit, ohne dass Missverständnisse entstehen.
  2. Datum, Route, Leiter*in festlegen
    Wenn das Hauptanliegen klar ist, geht es um die eigentliche Organisation der Demonstration. 
Welches Datum eignet sich am besten für die Demonstration? Unter der Woche, am Wochenende, in den Ferien, an einem symbolischen Datum, am Tag einer bestimmten Veranstaltung? 
Wo soll die Demonstration stattfinden? Vor einem bestimmten Gebäude, auf einem zentralen Platz, welche Route soll sie nehmen? 
Wer ist die Leiterin oder der Leiter und zugleich Veranstalterin oder Veranstalter der Demonstration?
  3. Versammlungsgesetz lesen
    Im Laufe der Planung sollte die Veranstalterin oder der Veranstalter sich mit dem Versammlungsgesetz vertraut machen, um mögliche Probleme zu vermeiden. So sind beispielsweise Uniformen und Maskierung bei Demonstrationen verboten.
  4. Demonstration vor der Bekanntgabe anmelden
    Wer eine Demonstration durchführen möchte, muss diese spätestens 48 Stunden vor der Bekanntgabe bei der zuständigen Veranstaltungsbehörde melden. Hier müssen die zuständige Person, der Gegenstand der Demonstration und die Route angegeben werden.
  5. Einladen und Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen
    Nach der Anmeldung kann es mit der Mobilisierung der Mitstreiterinnen und Mitstreiter losgehen. Sie können in den Sozialen Medien, auf einem Event, durch ein Mailing oder den klassischen Flyer zur Demonstration eingeladen werden. Hilfreich kann es auch sein, sich an Institutionen, Vereine und Organisationen zu richten, die sich für das Thema interessieren und ihrerseits mobilisieren.
    Damit in den Medien über die Demonstration berichtet wird, ist es außerdem sinnvoll, im Vorhinein die Presse telefonisch und mit einer Pressemitteilung zu informieren.
  6. Los geht’s!
    Am Tag der Demonstration heißt es dann, hoch mit den Plakaten und mit positivem Elan raus auf die Straße.
    
Friedlich zusammen demonstrieren ist ein Akt des Engagements, aber auch ein Ereignis, das Spaß machen kann, verbindet und oft noch lange in Erinnerung bleibt.

Versammlungsgesetz zum Nachlesen: http://www.gesetze-im-internet.de/versammlg/index.html

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