Training für den Umsturz? Kampfsport in der extremen Rechten

Pinselstrich

Über die Veranstaltung

Die extreme Rechte rüstet auf. Die militante Neonaziszene, extrem rechte Parteien und Eventveranstalter haben in den vergangenen Jahren gezielt Strukturen im Kampfsport aufgebaut. Eigene Kampfsportstudios, Kleidungsmarken, internationale Netzwerke sowie Fight Nights spielen in ihren Strategien zur Vernetzung, Finanzierung und Rekrutierung eine wichtige Rolle. Beispielhaft für diese Entwicklung ist der "Kampf der Nibelungen", das mittlerweile größte Kampfsportevent der militanten Neonaziszene in Westeuropa. Interessant sind für diese Gruppierungen vor allem Kampfsportarten wie z. B. Mixed Martial Arts und Kickboxen. Orientiert am realen Straßenkampf trainieren sie hier - auch - für politisch motivierte Gewalttaten.

Die Veranstaltenden wollen diese Entwicklung aufgreifen und in einem breiten, gesellschafts- sowie sportpolitischen Kontext diskutieren.

Welche Strategien verfolgt die extreme Rechte im Kampfsport in Deutschland und welche regionalen und bundesweiten Auswirkungen zeigt dies?

Wie kann eine sinnvolle Prävention von Gewalt, Diskriminierung und extrem rechten Einflüssen im Kampfsport aussehen und welche sport- und innenpolitischen Antworten braucht es darüber hinaus?

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Veranstaltungswebseite.

Auf einen Blick

Zeitraum:

06.10.2020 - 18:00 bis 19:30 Uhr

Ort:

Die Veranstaltung wird auch als Livestream angeboten
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin

Eintritt

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

Anmeldungen für die Veranstaltung können eingereicht werden über ein Anmeldeformular.

Kontakt

Friedrich Ebert Stiftung in Kooperation mit KoFaS gGmbH

vollkontakt@kofas-ggmbh.de

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