Den Menschen einen Namen geben. Ausstellung: Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland

Pinselstrich

Über die Veranstaltung

Den Opfern einen Namen geben wollten Jounalisten der beiden Tageszeitungen "Frankfurter Rundschau" und "Tagesspiegel" als sie am 14. September 2000 eine Chronik von 93 Todesopfern rechter Gewalt seit 1990 veröffentlichten. Seitdem ist die Zahl der bekannten Opfer auf über 200 gestiegen. Manche der Morde machten Schlagzeilen - wie die Morde des sogenannten NSU. Andere verschwanden fast unsichtbar in den Zeitungsnachrichten oder tauchten noch nicht einmal in der Statistik auf. Der Recherche der Jounalisten ist es zu verdanken, dass die Opfer aus der Namenlosigkeit geholt wurden. Die Ausstellung besteht aus fast 200 Tafeln mit den Bildern der Ermordeten und einem kurzen Text.

Begleitende Veranstaltungen:

5. November, 19:00 Uhr     Eröffnung der Ausstellung

9. November, 19:00 Uhr     Lyrik und Musik mit Soran Assef und H. Fuchs

13. November, 19:30 Uhr   Lesung und Live-Musik mit Manja Präkels

15. November, 19:00 Uhr   Stadtkirche am Abend

Auf einen Blick

Zeitraum:

05.11. - 18.11.2020

Ort:

Stadtkirche Schorndorf
Friedrich-Fischer-Strasse 4
73614 Schorndorf

Eintritt

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Spenden sind willkommen.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Kontakt

Schorndorfer Bündnis gegen Rassismus und Rechtsextremismus

info@schorndorfer-buendnis.de

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