Kompetenznetzwerk im Themenfeld Rechtsextremismus

Über das Kompetenznetzwerk

Im Kompetenznetzwerk bündeln fünf Organisationen, die seit mehr als 15 Jahren in der Prävention und Intervention von Rechtsextremismus tätig sind, ihre Expertise und Strukturen. Das Netzwerk unterstützt die fachliche Professionalisierung der Regelstrukturen zum Beispiel in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe; bei Fachkräften der Jugend(sozial)arbeit, von zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren, (Sozial-)Verbänden, NGOs, Kirchen, Verwaltungen, der (Fach-)Politik und Fachöffentlichkeit. Für diese Bereiche versteht sich das Kompetenznetzwerk zudem als Erstanlauf-, Beratungs-, Qualifizierungs-, Weitervermittlungs- und Servicestelle.

Zudem verfolgt das Kompetenznetzwerk das Ziel, die Rechtsextremismusprävention zum Beispiel durch die Identifikation von erfolgsversprechenden Interventionsansätzen der primären, sekundären und tertiären Prävention weiter zu entwickeln. Der Arbeit des Kompetenznetzwerks liegt ein systemisches Präventionsverständnis zugrunde, zu dem die Stärkung sowohl von Zivilgesellschaft, einschließlich der Betroffenen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, als auch von Ansätzen der Präventionsarbeit mit rechtsextrem gefährdeten oder orientierten Personen und Milieus gehören.

Zielgruppe

  • Regelstrukturen der Kinder-, Jugend – und Familienhilfe
  • Zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure in den Ländern und Kommunen
  • Projekte sowie Partnerinnen und Partner aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!"
  • Fachkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Sozialen Arbeit sowie aus den Bereichen Justiz, Wirtschaft und kirchlicher Raum
Sechs Personen halten Schilder mit Logos und einer Fördersumme, darunter Bundesministerin Franziska Giffey
Bundesministerin Franziska Giffey am 23. Januar 2020 mit Vertreterinnen und Vertretern des Kompetenznetzwerks im Themenfeld Rechtsextremismus. Bild: Florian Gaertner/phototheknet