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Herausforderung Antisemitismus – Tagung für Studierende der Ev. Religionspädagogik und der Ev. Theologie

Datum: 29. November 2019 - 01. Dezember 2019
Beginn: 13:00 Uhr
Ende: 13:00 Uhr

 

Antisemitismus ist Teil des Alltags in Deutschland. Immer wieder wird über Vorurteile und Beschimpfungen im Netz oder das Mobbing jüdischer Schülerinnen und Schüler berichtet. Lehrkräfte und Pastor*innen kommen in ihrem beruflichen Umfeld nicht selten mit offenem oder verstecktem Antisemitismus in Kontakt.

Was kann man Antisemitismus entgegensetzen? Diese Frage ist vordergründig einfach zu beantworten: Indem man hinschaut, Antisemitismus wahrnimmt und reagiert. Nimmt man aber auch den subtilen Antisemitismus wahr? Ist es mit einer spontanen Reaktion getan? Auf der Tagung ist genügend Zeit für eine differenzierte Beantwortung dieser Fragen.

Zur Grundlegung werden die verschiedenen Formen des Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart analysiert und es wird reflektiert, welche Funktion die Vorurteile für die Sprechenden haben: Welches Bild von „den Juden“, welches Bild von „uns“ erscheint im jeweiligen Stereotyp? Die aktuellen Ausprägungen des Antisemitismus werden mit zwei Fragestellungen aufgenommen:

1. Welche Bedeutung haben Verschwörungstheorien für den Antisemitismus und wie kann man gegen sie angehen?
2. Wie kann man sich mit dem sogenannten israelbezogenen Antisemitismus auseinandersetzen, bei dem politische Kritik für die Verbreitung von Stereotypen benutzt wird?

Außerdem geht es darum, was bei antisemitischen Vorfällen getan werden kann: Welche Chancen bieten sich in einem spontanen Gespräch, welche in einer tiefergehenden Auseinandersetzung? Wie reagiert man in heterogenen Gruppen, z. B. mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund? Abschließend werden Theologie- und Kirchengeschichte betrachtet und es wird diskutiert, wie das christlichjüdische Verhältnis mit theologisch reflektiertem Respekt weiterentwickelt werden kann.

Ort:
Evangelische Akademie Loccum
Münchehäger Str. 6
31547 Rehburg-Loccum
Anfahrt

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung:
Die Veranstaltenden bitten um eine Anmeldung bis zum 18.11.2019 unter Birgit.Wolter(at)evlka.de

Kontakt für Rückfragen:
Birgit.Wolter(at)evlka.de

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Veranstaltungswebseite.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Modellprojekts „Anti-Antisemitismus“ statt und wird unter anderem aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.