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5. Demokratiekonferenz „Ich verstehe die Welt nicht mehr!“

Datum: 26. November 2019
Beginn: 09:30 Uhr
Ende: 16:30 Uhr

 

„Ich verstehe die Welt nicht mehr!“

Von der „verlorenen Mitte“, der „Neuen Rechten“ und dem Versuch, die Demokratie zu retten

Weltweit ist ein Erstarken rechtextremistischer Bewegungen und rechtspopulistischer Parteien zu beobachten – auch in Deutschland. Ängste und Unsicherheiten der Menschen werden instrumentalisiert, um Hass zu verbreiten, zu polarisieren und die Gesellschaft zu spalten.

Rechtspopulistische Themen sind salonfähig geworden, bestimmen die Debatten in Politik und Gesellschaft. Humanistische Ideale wie Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit können nicht mehr als selbstverständlich angesehen werden. Das Modell der liberalen Demokratie durchlebt eine Krise.

Täuscht dieser Eindruck? Ist die demokratische Mitte alarmierend geschrumpft? Oder hat sich aufgrund der Lautstärke der Debatten nur unser Blickwinkel verschoben? Und: Wer sind die geistigen Brandstifter? Welche Strategien verfolgen sie – in unseren Stadtteilen wie auch in der digitalen Welt?

Diese und weitere Fragen werden Frau Prof. Dr. Beate Küpper (Universität Bielefeld) und Herr Alexander Häusler (FORENA Düsseldorf) in ihren Vorträgen beleuchten. Anschließend haben die Teilnehmenden der 5. Demokratiekonferenz die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen die oben genannten Fragestellungen zu vertiefen und mit Kennerinnen und Kennern der Szene – auch kontrovers – zu diskutieren. Dabei sollen auch Strategien erläutert werden, mit denen rechtspopulistischen Entwicklungen zivilgesellschaftlich und wirksam begegnet werden kann.

Die Tagung richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Fachkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Jugendhilfe und Schule sowie an Gemeinden aller Konfessionen, Wissenschaft, Politik und Verwaltung.

Ort:
Zeche Carl
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100
45326 Essen

Anmeldung:
Anmeldungen bitte bis zum 20. November 2019 an
Kommunales Integrationszentrum
Halima Zaghdoud
Tel.: 0201 88-88477
info(at)interkulturell.essen.de

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Stadt Essen statt und wird unter anderem aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.