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Antifeminismus. Demokratiegefährdung und „Einstiegsdroge“ in die extreme Rechte

Datum: 24. Oktober 2019
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: 21:00 Uhr


Feminismus wird angefochten, seit es ihn gibt. Dennoch zeichnet sich derzeit ein Rückwärtstrend in Sachen der Gleichberechtigung der Geschlechter ab: Im Internet, an Universitäten oder in den Parlamenten werden die Angriffe und Politiken gegen feministische Errungenschaften vehementer und organisierter.

Rechte haben den offenen Antifeminismus zur politischen Agenda erklärt und die Frauenrechte in ganz Europa im Visier. Antifeminismus und das Feindbild Gender sind zentrale Elemente im Rechtspopulismus und zugleich Bindeglied bis weit in konservative und bürgerliche Spektren. Er dient als „Einstiegsdroge“ in rechte Gruppierungen. Insbesondere die rassistische Vereinnahmung von Frauenrechten (z.B. Kandel und Chemnitz) erweist sich als mobilisierungsstark.

Gemeinsam mit Eszter Kováts, Judith Rahner und Lisa Hempel diskutieren wir wie Antifeminismus als Demokratiegefährdung entgegengetreten können.

Eszter Kováts  
Politikwissenschaftin, Budapest und Berlin. Forschungsschwerpunkt: Feindbild „Genderideologie” im globalen Kontext der Stärkung der Rechten. Seit 2012 ist sie zuständig für das Genderprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung für Ostmitteleuropa in Budapest

Judith Rahner
Leiterin der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus bei der Amadeu Antonio Stiftung. Musik- und Erziehungswissenschaftlerin, Gender-Studies

Lisa Hempel
Leiterin der bundesweiten Fachstelle „Rechtsextremismus und Familie“ - (RuF), Bildungsreferentin, Schwerpunkte: neonazistische Kindererziehung, Frauen und Mädchen in der extremen Rechten, kritische Extremismustheorie, Hate-Crime


Ort
KWARDRAT (barrierefrei)
Wilhelm-Kaisen-Brücke 4
28199 Bremen


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Eintritt ist frei.

 

Kontakt für Rückfragen
partnerschaftfuerdemokratie(at)die-buchte.de
oder unter 0421/ 36159740

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Bremen statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!".