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Gegneranalyse: Die Linke und die Demokratie - öffentliche Podiumsdiskussion

Datum: 05. September 2019
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: 19:30 Uhr
Bild: Zentrum Liberale Moderne

 

Antidemokratisches und antiliberales Denken gibt es nicht nur im rechten politischen Spektrum. Auch aufseiten der radikalen Linken trifft man auf ein gespaltenes Verhältnis zur Demokratie. Ein gängiges Muster ist die Abwertung der „bürgerlichen Demokratie“ als bloße Fassade für die Herrschaft des Kapitals. In der kommunistischen Tradition herrscht ein taktisches Verhältnis zur parlamentarischen Demokratie vor: man nutzt ihre Freiräume und verachtet sie. Von den sozialistischen „Volksdemokratien“ nach dem 2. Weltkrieg bis zu Venezuela gibt es zahlreiche Beispiele, wie nach der Übernahme der Macht durch linke Parteien demokratische Institutionen außer Kraft gesetzt wurden. Putin-Russland steht bei Teilen der Linken als Verbündeter gegen den „US-Imperialismus“ hoch im Kurs. Auch der Ökologiebewegung sind antiliberale Versuchungen nicht fremd. Angesichts des Klimawandels wächst der Reiz, das Heil in einem ökologischen Obrigkeitsstaat zu suchen, der eine strikte Kontrolle über Produktion und Konsum ausübt.

Die Veranstaltung soll ein Forum bieten, um das historische und aktuelle Verhältnis der Linken zur Demokratie gründlicher zu beleuchten.

Podiumsdiskussion mit:
Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig, Professorin für Politikwissenschaft, Universität Passau
Dr. Gerd Koenen, Historiker, Schriftsteller und Publizist
Moderation: Ralf Fücks, Zentrum Liberale Moderne

Veranstaltungsort:
Magnus-Haus Berlin
Am Kupfergraben 7
10117 Berlin

Kontakt für Rückfragen über die Veranstaltung
Dr. Oxana Schmies/ Projektmanager
Zentrum Liberale Moderne
Reinhardtstraße 15
10117 Berlin
Tel.: 030 13893622
oxana.schmies(at)libmod.de

Der Eintritt ist frei. Anmeldung beim Zentrum Liberale Moderne bis 03.09.2019

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprojekts „Die liberale Demokratie und ihre Gegner“ statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.