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„gendertrouble“ Geschlechterreflektierende Pädagogik gegen autoritären Populismus und Antifeminismus

Datum: 20. August 2019 - 21. August 2019
Beginn: 09:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr

 

Eine geschlechterreflektierende Jugendarbeit zielt auf Gleichstellung und Geschlechterdemokratie. Sie setzt auf die Verflüssigung geschlechtlicher Identitätsvorstellungen und das Bewusstmachen der eigenen, geschlechtlichen Sozialisation bei den Adressatinnen und Adressaten wie auch bei den Fachkräften selbst.

Als Teil kritischer Sozialer Arbeit setzt sie sich gleichzeitig immer auch mit weiteren gesellschaftlichen Machtstrukturen auseinander. Sie ist Teil der Strategien gegen Rassismus sowie völkisch-nationalistische und marktradikale Ideologien, die sich ihrerseits in Vorstellungen von Geschlecht und damit verbundenen Anforderungen bei jungen Menschen widerspiegeln. Antifeminismus und Antigenderismus schlagen eine Brücke zu weiterhin breit geteilten, heteronormativen Vorstellungen von Männern und Frauen – Jungen und Mädchen – in der Gesellschaft. Menschen, welche sich im Sinne geschlechtlicher Vielfalt engagieren, werden gezielt angefeindet und als unfachlich und undemokratisch diffamiert.

Die Veranstaltung beleuchtet einerseits aktuelle Debatten und Kampagnen, welche durch antifeministische und völkisch-nationalistische Stichwortgebende angestoßen und getragen werden. Außerdem wird es darum gehen, Ansätze, Konzepte und Methoden geschlechterreflektierender Jugendarbeit vorzustellen und im Sinne der eigenen Praxis zu erproben.

Ort:
Naturdenkmal Appenhof
Rothschönberg
01683 Klipphausen

Anmeldung:
Kai Dietrich
https://agjf-sachsen.de/seminare/gendertrouble.html

Kosten (inklusive Verpflegung und Übernachtung) für Mitglieder 60,00 Euro und für Nichtmitglieder 70,00 Euro.

Kontakt für Rückfragen über die Veranstaltung:
Kai Dietrich
Tel.: 0371 5336424
E-Mail: dietrich(at)agjf-sachsen.de

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Modellprojekts „MUT - Interventionen. Geschlechterreflektierende Prävention gegen Rassismus im Gemeinwesen.“ statt und wird unter anderem aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.