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Im eigenen Land zu Fremden gemacht. Eine Diskussion über Rassismus und Ausgrenzung.

Datum: 20. Juni 2019
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: 19:30 Uhr

 

Im eigenen Land zu Fremden gemacht. Eine Diskussion über Rassismus und Ausgrenzung.
Mit Esther Bejarano, Musikerin und Holocaust-Überlebende und Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales

Esther Bejarano schloss sich 2009 im Alter von 85 Jahren einer antifaschistischen deutschen Hip-Hop-Band an, um gemeinsam Musik gegen freie Kameradschaften zu machen. Die Musikerin verlor ihre Eltern im Holocaust, überlebte selbst mehrere Lager und spielte im Mädchenorchester von Ausschwitz. Zeit ihres Lebens engagierte sie sich gegen rechts und ist seit jeher eine überzeugte Pazifistin. Sawsan Chebli wuchs in Berlin als Kind Palästinensischer Flüchtlinge auf und war bis zu ihrem fünfzehnten Lebensjahr staatenlos. Früh entschied sie sich, in die Politik zu gehen, um die Politik zu verändern und mitzugestalten. Mit ihrem Vorschlag, dass jede in Deutschland lebende Person einmal eine KZ -Gedenkstätte besucht haben sollte, belebte sie eine Debatte über Erinnerungskultur und um den Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland.

Beide wurden im Laufe ihres Lebens immer wieder von einem Teil der Gesellschaft zu „Fremden“ gemacht und ausgegrenzt. Zudem verbindet die beiden Frauen der Einsatz für eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft und der Kampf gegen jeden Antisemitismus und Diskriminierung jeglicher Art – sei es mit den Mitteln der Musik oder der Politik.

Was für Erfahrungen haben beide mit Diskriminierungen gemacht, wie gehen sie damit um? Wie hat sich die Stimmung in Deutschland und in Europa in den letzten Jahren verändert? Was kann jede Einzelne / jeder Einzelner tun, um sich für den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu engagieren? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und unseren Gästen diskutieren.

Veranstaltungsort:
Schwarzkopf-Stiftung
Sophienstr. 28-29
10178 Berlin

Anmeldung:
Die Anmeldung ist bis zum 18.06. per E-Mail anmeldung(at)schwarzkopf-stiftung.de oder auf der Veranstaltungswebseite erbeten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Veranstaltungswebseite.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Rahmen der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa.