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Auseinandersetzung mit Ablehnungshaltungen in Jugend- und Sozialräumen | Fortbildung

Datum: 16. Mai 2019


Demokratiepädagogische und zivilgesellschaftliche Strategien zum Abbau autoritärer, völkisch-nationalistischer, rassistischer und gewaltakzeptierender Haltungen sowie zum Einüben und Bestärken demokratischer Einstellungen fußen auf einer eingehenden Analyse von Ursachen für entsprechende Überzeugungen. Diese sind auf Bündnisse aus Akteur*innen innerhalb eines Sozialraums und mit Beziehungspersonen junger Menschen angewiesen. Sie ermöglichen (sozial-)pädagogische Perspektiven sowohl auf Lebenswelt und Alltagsbezüge als auch auf lokale Debatten, welche die politisch-soziale Sozialisation prägen und sind in der Lage, diese verständigungsorientiert und demokratisch zu gestalten.

Die Fortbildung vermittelt Kompetenzen, Demokratie für junge Menschen in Jugend- und Sozialräumen erlebbar zu machen und eine Praxis zu entwickeln, die dazu beiträgt, dass (junge) Menschen möglichst wenig Ungleichwertigkeitsvorstellungen und Abwertungen ausgesetzt sind. Sie ist Teil einer bundesweiten Wissenschaft-Praxis-Kooperation. Ziel ist die Verzahnung handlungsorientierter Ansätze, politischer Bildung und Sozialer Arbeit entlang konkreter sozialräumlicher Bedarfs- und Problemlagen im Umgang mit Neonazismus, Rassismus und anderen Ablehnungen.

Die Fortbildung setzt am Wissen aus der Praxis und bei den Akteur*innen im Arbeitsfeld an und bietet die Möglichkeit gemeinsame Strategien für spezifische Aktivitäten zu entwickeln. Das Programm versteht sich als gemeinsam zu gestaltendes Rahmenkonzept.

Referent*innen: Robert Görlach, Enrico Glaser und Kai Dietrich
Methoden: Input, Gruppenarbeit, Fallbesprechung
Zielgruppe: Fachkräfte der Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftliche Engagierte

Kosten: (inklusive Verpflegung)
Nichtmitglieder/Mitglieder: kostenfrei

Ansprechpartner: Kai Dietrich
Telefon: (0371) 5 33 64 – 24


Modul 2 dieser Fortbildung findet am 6. Juni 2019 statt.

Weitere Informationen unter
www.agjf-sachsen.de/modulreihen/land-in-sicht-fortbildung


Die Tagung wird unter anderem von dem Modellprojekt „Land in Sicht! Demokratiegestaltung innovativ qualifizieren“ mitgetragen, das im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ eine Förderung erhält.