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Podiumsdiskussion: 1968 in Göttingen

Datum: 10. Dezember 2018
Beginn: 20:00 Uhr

Das Theaterstück „Gö 68ff.“ des Jungen Theaters Göttingen bietet einen dokumentarischen Streifzug durch die Universitätsstadt Göttingen in den Jahren um 1968. Anlässlich des 50. Jahrestages von ’68 sammelte der Regisseur Peter Schanz Stimmen und Materialien, die ein Panorama der Ereignisse, Erinnerungen und Stimmungen von 1968 in Göttingen wiedergeben.

Was aber hat ’68 in Göttingen bewirkt? Welche Veränderungen hat es in der Stadt gegeben, vielleicht auch in einzelnen Biografien? Was ist bis heute geblieben? Aber auch: Welchen Platz nimmt Göttingen in einer bundesdeutschen Geschichte der Studentenbewegung ein? Schließlich: Wie blicken jüngere Generationen bis heute auf das Göttinger Vermächtnis von ’68?

Unter diesen Fragestellungen wird der Regisseur Peter Schanz mit Prof. Dr. Petra Terhoeven, Professorin für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte an der Universität Göttingen und Autorin des Buches „Die Rote Armee Fraktion. Eine Geschichte terroristischer Gewalt“, Sandra Funck, Nachwuchswissenschaftlerin, die zur Schülerbewegung in der Bundesrepublik und Italien in den 1960er und 1970er Jahren forscht und Harald Noack, Zeitzeuge und ehemaliges Mitglied des niedersächsischen Landtages, diskutieren. Moderiert wird das Podium vom Institut für Demokratieforschung an der Universität Göttingen.

Eine Gelegenheit das Stück „Gö 68 ff.“ zu sehen, bietet sich wieder am 11.12. und am 28.12. um 20 Uhr im Jungen Theater Göttingen.

Es diskutieren:
Peter Schanz, Prof. Dr. Petra Terhoeven, Harald Noack und Sandra Funck

Der Eintritt ist kostenlos.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.