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FACHFORUM DEMOKRATISCHE JUGENDARBEIT | „Rassismus zum Thema machen“

Datum: 07. Dezember 2018
Beginn: 16:00 Uhr
Ende: 19:00 Uhr


Migration ist das bestimmende aktuelle Thema. Im Diskurs lassen sich eindeutig rassistische Muster identifizieren. Die Debatte reicht von der Migration als „Mutter aller politischen Probleme“ bis hin zu dem Statement „Das Problem heißt nicht Migration, es heißt Rassismus“. Völkisch-nationalistische Akteure vermögen unterschiedlichste politische Themen und Konflikte in rassistischem Sinne mit Migration in Verbindung zu bringen. Die Wirkung dieser intensiven Konfrontation lässt sich nicht nur auf den Straßen sächsischer Groß- und Mittelstädte ablesen.

Den Auftakt des Fachforums bildet ein Besuch der Sonderausstellung „Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen“ im Deutschen Hygiene-Museum. Nach der eingehenden Beschäftigung mit der wissenschaftlichen Erfindung von Menschenrassen und deren unheilvollen Propagierung, steht anschließend Raum für fachlichen Austausch zur Verfügung.

Hier stellen sich in Abgleich mit den Inhalten der Ausstellung Fragen danach,

  • wo Jugendliche sich aktiv mit Rassismus auseinandersetzen,
  • wie Rassismus in der Jugendarbeit thematisiert werden kann,
  • welche Maßnahmen zum Abbau rassistischer Haltungen möglich sind.

Ziel ist eine gemeinsame Diskussion darüber, die Ansätze und Inhalte der Ausstellung für die eigene Praxis nutzbar zu machen und für die eigenen Adressat*innen zu übersetzen.

Diese Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt haben oder aktuell damit beginnen.

Veranstaltungsort
Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden

Anmeldung

Teilnahme und Besuch der Ausstellung sind kostenfrei

Veranstaltungswebseite


Kontakt für Rückfragen über die Veranstaltung
Kai Dietrich
Tel. 0371 533 64 24
dietrich(at)agjf-sachsen.de


Die Veranstaltung findet im Rahmen des Modellprojekts „MUT - Interventionen.Geschlechterreflektierende Prävention gegen Rassismus im Gemeinwesen“ statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.