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Workshop: „Nun sag, wie hast du‘s mit der Kultur?“

Datum: 10. November 2018
Beginn: 11:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr

Wir Menschen sind durchaus verschieden, jeder Fingerabdruck ist einzigartig. Wir unterscheiden uns hinsichtlich unserer Gewohnheiten, Interessen oder Prioritäten. Und dennoch gibt es einen unsichtbaren Konsens über die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft funktioniert: die Kultur, die wir von Kindheit an erfahren und erlernt haben. Instinktiv leben (und verteidigen) wir unsere Werte und Normen, wir wissen augenscheinlich, was wir als gut oder schlecht, richtig oder falsch erachten. Je nach Herkunft können diese verinnerlichten Maßstäbe sehr unterschiedlich sein!

Housam Abo Essa (syrischer Herkunft) und Barbara Janocha (deutscher Herkunft) laden dazu ein, diese unterschiedlichen Lebenswelten gemeinsam in den Blick zu nehmen und sich in der multikulturellen Gruppe auf Augenhöhe auszutauschen: Was bedeutet uns die Zeit und wie gehen wir mit ihr um? Welche Rolle spielen Familie und Freunde? Warum und worin unterscheiden sich verschiedene Begrüßungsformen und Kleidungsstile? Was irritiert oder überrascht den einen am Verhalten und Auftreten des anderen?

Der Workshop bietet Zeit und Raum, eigene Erlebnisse, das eigene Verhalten und die andere – vielleicht befremdende oder neugierig machende – Lebensweise näher zu betrachten und hoffentlich auch besser zu verstehen.

Zum Workshop eingeladen sind alle Interessierten,die mehr über kulturelle Verschiedenheiten wissen wollen:Bürgerinnen und Bürger, die seit langen Jahren schon  in Altona leben und ehemalige Flüchtlinge, die erst seit kurzer Zeit hier zu Hause sind

Wo: Johannes-Gemeindehaus Rissen, Raalandsweg 5, 22559 Hamburg

Referent*innen:
Barbara Janocha, Religionswissenschaftlerin – interkulturelle Trainerin Housam Abo Essa, Co-Trainer

Rückfragen:
Marjan van Harten, Diakonie Hamburg, Referat Migration; Tel: 040-30620-434

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Hamburg-Altona statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“