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Fachtag „Auf verlorenem Posten? Unterstützung von Betroffenen rassistischer Gewalt.“

Datum: 28. November 2018
Beginn: 09:30 Uhr
Ende: 18:00 Uhr

Auf verlorenem Posten? Unterstützung von Betroffenen rassistischer Gewalt – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten in der Praxis mit Dileta Sequeira und Mehmet Daimagüler

Die Arbeit mit Menschen, die (potentiell) von rassistischer Gewalt betroffen sind, bewegt sich in einem spannungsreichen Feld zwischen aktuellen gesellschaftlichen, politischen und medialen Diskursen einerseits und individuellem, institutionellem und strukturellem Rassismus andererseits. Der anwendungs- und praxisorientierte Fachtag widmet sich besonders der Unterstützungsarbeit im Kontext Flucht und Asyl, da es hier aufgrund der prekären Situation geflüchteter Menschen zu einer weiteren Zuspitzung kommt.

Die Veranstaltung richtet sich an Angehörige verschiedener Professionen, Geflüchtete und ehrenamtlich tätige Menschen, die mit Betroffenen rassistischer Gewalt arbeiten. Die Themen Rechte, Schutz, Beratung und Therapie für Betroffene sollen aus sozialarbeiterischer, juristischer, beraterischer und psychosozialer Sicht vor dem Hintergrund rassismuskritischer Gesichtspunkte und menschenrechtlicher Standards beleuchtet werden. Dabei soll die Betroffenen-Perspektive im Fokus stehen.

Im gemeinsamen Austausch können Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen identifiziert, Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet sowie Strategien und Synergien entwickelt werden. Strukturelle und institutionelle Problemzonen können gemeinsam adressiert und Forderungen formuliert werden. Im Rahmen dieses Fachtags wird erstmals ein Austausch in dieser Breite ermöglicht. Die Veranstaltung, so der Wunsch, soll den Auftakt für einen (regelmäßigen) organisierten Austausch und eine tragfähige Vernetzung bilden.

Ihre Rückfragen und Ihre Anmeldung (bis 23.11.18) richten Sie bitte an: fachtag(at)opferberatung-rheinland.de
Weitere Informationen erhalten Sie im Veranstaltungsflyer.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Landes-Demokratiezentrums Nordrhein-Westfalen statt und wird unter anderem aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.