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Pressegespräch: Wie umgehen mit Islamfeindlichkeiten in Deutschland?

Datum: 26. Juni 2018
Beginn: 12:00 Uhr

TAG GEGEN ANTIMUSLIMISCHEN RASSISMUS AM 1. JULI – DIE ALLIANZ GEGEN ISLAM- UND MUSLIMFEINDLICHKEIT STELLT SICH VOR

Sehr geehrte Damen und Herren,

erst im Mai wurde einer Frau in Berlin aufgrund islamfeindlicher Motive ins Gesicht geschlagen. Gegen eine Busfahrerin wird derzeit ermittelt, weil sie einer muslimischen Frau den Hitlergruß gezeigt hat. Übergriffe, Beleidigungen oder Bedrohungen bis hin zu gewalttätigen Angriffen ereignen sich mittlerweile jeden Monat.   Offene Islamfeindlichkeit ist in die Mitte der Gesellschaft gerückt. Die Hemmschwelle für tätliche Übergriffe sinkt. 1.075 Übergriffe auf Muslim*innen und muslimische Einrichtungen wurden 2017 in Deutschland erstmal als eigener Straftatbestand erfasst – die Dunkelziffer antimuslimischer Hassverbrechen wird von Expert*innen jedoch wesentlich höher, auf das Achtfache, geschätzt.  

Am 1. Juli ist der Tag gegen Antimuslimischen Rassismus. Bei einem Presse-Lunch möchten wir Ihnen die neu gegründete Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit CLAIM vorstellen und mit Expert*innen aus dem Themenfeld darüber sprechen, wo wir in der Bekämpfung von Islam- und Muslimfeindlichkeit in Deutschland aktuell stehen. Welche Herausforderungen sehen wir? Welche Rolle spielt Deutschland beim Kampf gegen Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus im europäischen Kontext? Welche Erfahrungen machen Menschen in Deutschland mit antimuslimischem Rassismus und wie ergeht es Muslimen, die Opfer von islamfeindlich motivierten Übergriffen werden?

Wir laden Sie im Namen von CLAIM herzlich dazu ein, diese Fragen mit Expert*innen zu diskutieren:

am Dienstag, den 26. Juni 2018 um 12.00 Uhr
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 /
Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin / Raum 4.

Mit:

  • Thomas Heppener, Leiter des Referats „Demokratie und Vielfalt“, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Nina Mühe, Projektverantwortliche CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit
  • Zeynep Cetin (Inssan e. V., Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit) und Mitglied von CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit
  • Eva Andrades (Antidiskriminierungsnetzwerk ADNB des TBB) und Mitglied von CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit
  • Dr. Farid Hafez, European Islamophobia Report / Universität Salzburg
  • Farah Bouamar (ehemals Datteltäter), Aktivistin und Betroffene von islamfeindlich motivierten
    Übergriffen


Moderation: Eren Güvercin, freier Journalist und Autor

Die Inhalte des Gesprächs können für die Berichterstattung verwendet werden. Im Anschluss gibt es Gelegenheit, weitere Zitate und O-Töne einzuholen.

Bitte beachten Sie, dass eine begrenzte Platzzahl zur Verfügung steht und wir daher um eine formlose Anmeldung bis zum 22. Juni 2018 an presse(at)claim-allianz.de bitten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Rima Hanano, Kommunikationsmanagerin CLAIM

Weitere Informationen unter www.claim-allianz.de


Über CLAIM:

CLAIM ist eine gesamtgesellschaftliche Allianz gegen Islamfeindlichkeit und antimuslimischem Rassismus in Deutschland. Hinter der Initiative steht ein wachsendes bundesweites Netzwerk von derzeit 35 Akteuren, die zum Themenfeld Islam- und Muslimenfeindlichkeit arbeiten. CLAIM bündelt Wissen und Aktivitäten und schafft Strukturen zur Aufklärung und Prävention im gesamtgesellschaftlichen Problemfeld.

CLAIM wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und ist Teil der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger im Themenfeld „Prävention von Islam- und Muslimfeindlichkeit und Empowerment von Betroffenen“.