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Warum wir so gefährlich waren. Geschichten eines inoffiziellen Gedenkens.

Datum: 08. Februar 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Ende: 23:00 Uhr

Filmvorführung und Zeitzeuginnengespräch mit Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern e. V. und Bettina Dziggel

 

Donnerstag, 08.02.2018 |19 Uhr | Koeppenhaus Greifswald

Dokumentarfilm, 50min, 2006, von Songül Bitiş, Samira Mahmud, Colin Müller und Marie Schlingmann

Im Dokumentarfilm erzählen vier Frauen von den zahlreichen Versuchen der Ostberliner Gruppe Lesben in der Kirche (LiK), von 1984-1986 an den Gedenkveranstaltungen im ehemaligen Frauenkonzentrationslager in Ravensbrück teilzunehmen. Die Lesbengruppe widmete sich u. a. in den 1980er Jahren dem Anliegen, das Schicksal von im NS verfolgten lesbischen Frauen sichtbar zu machen und ihnen öffentlich zu gedenken.

Der DDR-Staat reagierte mit Repression. Die Protagonistinnen berichten von den Ereignissen rund um die Gedenkveranstaltungen, insbesondere 1985, und kommen auf die damaligen Ziele und politischen Motivationen der 11-köpfigen Gruppe zu sprechen. Dabei sprechen sie auch darüber, wie es war, in der DDR als Lesbe aufzuwachsen und wie sie gegen Diskriminierung und Unsichtbarmachung vorgingen.

Im Anschluss an den Film: Zeitzeuginnengespräch mit Bettina Dziggel, Mitgründerin des Homosexuellen Arbeitskreises Berlin/Lesben in der Kirche. Heute arbeitet und lebt sie in Berlin.

Anmeldung unter lola(at)amadeu-antonio-stiftung.de

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Der Eintritt ist frei und der Veranstaltungsort barrierefrei zugänglich.